Globale Waldfläche schrumpft langsamer

publiziert: Montag, 14. Nov 2005 / 18:04 Uhr

Rom - Das Schrumpfen der globalen Waldfläche hat sich in den vergangenen fünf Jahren verlangsamt, bleibt aber alarmierend.

Pro Jahr gehen 8,9 Millionen Hektaren Wald verloren.
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Zu dem Schluss kommt eine veröffentlichte Studie der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO). Die jährlichen Nettoverluste zwischen 2000 und 2005 beliefen sich demnach auf 7,3 Millionen Hektar, was in etwa der Fläche der Beneluxstaaten entspricht.

Zwischen 1990 und 2000 lagen die weltweiten Nettoverluste der Wälder noch bei 8,9 Millionen Hektaren pro Jahr. Der Nettoverlust ergibt sich aus der Entwaldung und dem Zuwachs von Wäldern.

Die Verlangsamung bei der Entwaldung sei auf eine natürliche Ausbreitung bereits existierender Wälder zurückzuführen. Laut der UNO-Organisation geht der Zuwachs aber vor allem auf den Plantagenanbau zurück. Die Urwälder schrumpften weiterhin.

Noch immer geht viel Wald verloren

«Die Studie zeigt, dass an vielen Orten zwar gute Fortschritte gemacht wurden, aber dass leider immer noch viele Waldflächen verloren gehen oder abgebaut werden - und zwar in höchst alarmierendem Masse», erklärte FAO-Experte Hosny El-Lakany in Rom.

Derzeit seien noch 30 Prozent der Erdoberfläche mit Wäldern bedeckt, was einer Zahl von vier Milliarden Hektar entspreche, hiess es weiter.

(/sda)

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