Verfahren um Wiederanstellung von Pfarrer Sabo sistiert

publiziert: Dienstag, 19. Dez 2006 / 15:58 Uhr

Klein - Das Verfahren rund um die Aushilfsanstellung des umstrittenen Priesters Franz Sabo in Kleinlützel SO ist sistiert worden. Solothurn wartet zunächst ab, wie der Nachbarkanton Basel-Landschaft im Fall Sabo entscheidet.

Foto: geografie.ch Sabo darf im Moment in Kleinlützel nicht als priesterliche Aushilfe beschäftigt werden.
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Dort ist beim Kantonsgerich Basel-Landschaft eine Beschwerde zur Hauptanstellung von Sabo in der Kirchgemeinde Röschenz hängig.

In der Nachbargemeinde Kleinlützel SO war Sabo aushilfsweise tätig. Nach zwischenzeitlicher Auflösung des Arbeitsverhältnisses beschloss der Kirchenrat Kleinlützel Ende November, Sabo wieder teilzeitlich anzustellen.

Dagegen wurde beim Kanton Solothurn Beschwerde eingereicht. Solothurn will nun zunächst den Entscheid aus dem Nachbarkanton abwarten, wie die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mitteilte. Sie erwartet den Basler Entscheid für Ende März.

Aufschiebende Wirkung

Da der Kleinlützler Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt, darf Sabo während der Dauer des Beschwerdeverfahrens in Kleinlützel nicht als priesterliche Aushilfe beschäftigt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der Diözesanbischof hatte Sabo vor rund einem Jahr die sogenannte missio canonica, den kirchlichen Seelsorgeauftrag, entzogen. Seither gehen die Emotionen in Röschenz und Kleinlützel hoch. Die Kirchgemeinden haben sich bisher - zumindest mehrheitlich - hinter ihren Pfarrer gestellt.

(/sda)

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