Widersprüchliche Berichte über Blackwater-Immunität

publiziert: Mittwoch, 31. Okt 2007 / 07:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 31. Okt 2007 / 08:01 Uhr

Washington - Das US-Justizministerium hat Berichte über eine Immunität für Mitarbeiter des umstrittenen US-Sicherheitsunternehmens Blackwater nach einer blutigen Aktion im Irak mit 17 Toten zurückgewiesen.

Foto: change-links.org Das US-Aussenministerium will private Sicherheitsunternehmen künftig besser überwachen.
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Solche Berichte über eine Immunität in den USA seien unzutreffend, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Dienstag. Er wollte über keine Einzelheiten sprechen. Zuvor hatte die Zeitung «New York Times» berichtet, das US-Aussenministerium habe bei Ermittlungen gegen das Unternehmen wegen der Aktion den Mitarbeitern der Firma Immunität angeboten.

Zugleich wurde deutlich, dass die irakische Regierung in Bagdad die bisher bestehende Immunität für ausländische Mitarbeiter solcher Sicherheitsfirmen im Irak beenden will. Die Regierung übermittelte dem irakischen Parlament in Bagdad dazu eine entsprechende Gesetzesvorlage.

Blackwater-Wachleute hatten Mitte September 17 Iraker in Bagdad getötet, als sie einen Diplomatenkonvoi schützen sollten. Einer Untersuchung der US-Armee zufolge hatten die Wachleute ohne Provokation das Feuer eröffnet, was auch der Sicht der irakischen Regierung entspricht.

Das Sicherheitsunternehmen hingegen beharrt darauf, dass seine Mitarbeiter zuvor angegriffen worden seien. Das US-Aussenministerium will als Konsequenz aus dem Vorfall private Sicherheitsunternehmen in Krisenregionen künftig besser überwachen.

(/sda)

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