Widersprüchliche Berichte über Blackwater-Immunität
Washington - Das US-Justizministerium hat Berichte über eine Immunität für Mitarbeiter des umstrittenen US-Sicherheitsunternehmens Blackwater nach einer blutigen Aktion im Irak mit 17 Toten zurückgewiesen.
Zugleich wurde deutlich, dass die irakische Regierung in Bagdad die bisher bestehende Immunität für ausländische Mitarbeiter solcher Sicherheitsfirmen im Irak beenden will. Die Regierung übermittelte dem irakischen Parlament in Bagdad dazu eine entsprechende Gesetzesvorlage.
Blackwater-Wachleute hatten Mitte September 17 Iraker in Bagdad getötet, als sie einen Diplomatenkonvoi schützen sollten. Einer Untersuchung der US-Armee zufolge hatten die Wachleute ohne Provokation das Feuer eröffnet, was auch der Sicht der irakischen Regierung entspricht.
Das Sicherheitsunternehmen hingegen beharrt darauf, dass seine Mitarbeiter zuvor angegriffen worden seien. Das US-Aussenministerium will als Konsequenz aus dem Vorfall private Sicherheitsunternehmen in Krisenregionen künftig besser überwachen.
(fest/sda)





