Computer-Absatz: Licht am Ende des Tunnels
publiziert: Donnerstag, 16. Apr 2009 / 10:40 Uhr

Washington - Weltweit sind zu Beginn des Jahres weniger Computer verkauft worden. Der Absatz von Laptops und PC sank vom Januar bis März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 7 Prozent. Der Negativ-Trend verlangsamt sich derzeit aber.

Die Umsätze fielen insgesamt besser aus als erwartet.
Die Umsätze fielen insgesamt besser aus als erwartet.
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In den ersten drei Monaten 2009 wurden 67,2 Millionen Geräte verkauft, wie die US-Branchendienste IDC und Gartner mitteilten. Der Negativ-Trend verlangsame sich derzeit aber wieder, erklärte Gartner-Analyst George Shiffler. Dies liege wohl daran, dass sich Händler wieder stärker mit Computern eindeckten. Es sei aber noch unklar, ob auch die Konsumenten wieder mehr kauften.

Fallende Preise und die anhaltende Popularität der neueren Netbooks hätten dem Abwärtstrend ebenfalls Einhalt geboten, hiess es weiter. Die vorläufigen Zahlen seien leicht besser als erwartet ausgefallen. Die Computer-Nachfrage habe im Vergleich zur vorigen Abwärtstrends etwas mehr Belastbarkeit gezeigt.

HP erzielt mehr Umsatz

In den USA sei der Rückgang mit 3,1 Prozent geringer als in anderen Regionen ausgefallen. Dem weltweiten Branchenprimus Hewlett-Packard sei es sogar gelungen, die Auslieferungen um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu erhöhen und seinen Marktanteil von 18,5 Prozent auf 20,5 Prozent zu steigern.

Die Probleme beim schärfsten Konkurrenten Dell hielten dagegen an. Dessen Lieferungen gingen IDC zufolge um 16,7 Prozent zurück, der Marktanteil sank auf 13,6 Prozent. In den USA zog Hewlett-Packard damit an Dell vorbei und eroberte erstmals seit 2001 wieder die Top-Position.

(ht/sda)

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