ATP Geneva Open
Erster Turniersieg in der Schweiz für Wawrinka
publiziert: Samstag, 21. Mai 2016 / 18:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 21. Mai 2016 / 18:48 Uhr
Es ist Wawrinkas 14. Titel auf der ATP-Tour.
Es ist Wawrinkas 14. Titel auf der ATP-Tour.

Stan Wawrinka (ATP 4) gewinnt das Geneva Open. Der 31-jährige Lausanner setzt sich im Final des ATP-250-Turniers gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 11) in knapp zwei Stunden 6:4, 7:6 (13:11) durch.

4 Meldungen im Zusammenhang
Wawrinka verdiente sich seinen ersten Turniersieg in der Schweiz und den zehnten Finalsieg in Folge mit einem bärenstarken ersten Satz und viel Kampfeswillen im zweiten. Den ersten Durchgang brachte er nach 39 Minuten und einem frühen Break zum 3:1 ins Trockene. Im zweiten Satz machte er einen 2:5-Rückstand wett und wehrte sechs Satzbälle ab, fünf davon im Tiebreak. Beim Stand von 12:11 nutzte er seinen zweiten Matchball bei Aufschlag Cilic.

Einmal mehr demonstrierte Wawrinka sein Flair für entscheidende Spiele: Seit seiner letzten Final-Niederlage im Sommer 2013 in 's-Hertogenbosch gegen Nicolas Mahut zeigte er sich auf den Punkt bereit, wenn sich in einem Final die Chance auf einen Turniersieg bot. Der Triumph am Heimturnier war sein 14. Titel auf der ATP-Tour, der dritte in diesem Jahr nach Chennai und Dubai im Frühjahr. Das Resultat diesmal war fast identisch mit jenem in Dubai im Februar gegen Marcos Baghdatis: 6:4, 7:6 (15:13) hiess es damals nach ebenfalls fünf abgewehrten Satzbällen Wawrinkas im Tiebreak.

Alle Facetten präsentiert

Wawrinka präsentierte seinem Heimpublikum gegen Cilic alle seine Facetten: Im brillanten ersten Satz liess er seinem Gegner keine Chance zu einem möglichen Break, spielte er fast makellos. Im zweiten zog er zu Beginn eine jener Schwächephasen ein, die ihm sein Trainer Magnus Norman nur zu gerne austreiben würde. Die Unkonzentriertheit und das zwischenzeitliche Hadern kosteten ihn das Break zum 1:3 und um ein Haar den zweiten Satz.

Doch Wawrinka zeigte eben auch, dass er im Rückstand liegend häufig sein bestes Spiel abruft. Mit dem Rebreak zum 4:5 nach abgewehrtem Satzball rettete er sich ins Tiebreak, in welchem er sich zunächst wiederum ins Hintertreffen manövrierte (0:3 und 1:4). Auch hier rappelte er sich wieder auf und schaffte die Wende.

Wawrinka reist damit mit jenem Selbstvertrauen ans French Open in Paris, das er sich vom Auftritt am Heimturnier erhofft hat. Sein Auftaktspiel bestreitet der als Nummer 3 gesetzte Romand am Montag gegen den Tschechen Lukas Rosol (ATP 68), den er in Genf im Halbfinal in drei Sätzen bezwungen hat. Vor einem Jahr holte Wawrinka in Paris mit einem Finalsieg über Novak Djokovic seinen zweiten Grand-Slam-Titel.

(kjc/Si)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Novak Djokovic gehört zum engsten Favoritenkreis.
French Open Novak Djokovic startet ab Sonntag ... mehr lesen
Stan Wawrinka steht an seinem ... mehr lesen
Im Final trifft er am Samstagnachmittag auf den Kroaten Marin Cilic.
Stan Wawrinka bekommt es mit Lukas Rosol zu tun.
French Open Stan Wawrinka startet die Titelverteidigung beim French Open gegen den Tschechen ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Agnieszka Radwanska verspielte einen scheinbar klaren Vorsprung gegen Tsvetana Pironkova.
Agnieszka Radwanska verspielte einen scheinbar klaren Vorsprung ...
French Open Schlechte Bedingungen  Mit Agnieszka Radwanska und Simona Halep scheitern zwei Top-10-Spielerinnen beim French Open im Achtelfinal. Beide beklagten sich danach über die Bedingungen. mehr lesen  
French Open Regen, Spiel und Frust  Der Regen hatte das French Open auch am Dienstag fest im Griff. Stan Wawrinka und Timea Bacsinszky kamen nicht zum Einsatz, Agnieszka Radwanska und Simona Halep schon. Sie waren darüber nicht erfreut. mehr lesen  
French Open Wetterkapriolen gehen weiter  Auch am Dienstag gibt beim French Open der Regen den Ton an. Nach einem längeren Unterbruch wird wieder gespielt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • kurol aus Wiesendangen 4
    Das Richtige tun Hatten wir schon, talentierte Spieler wechselten zu Bayern und ... Mi, 01.06.16 12:01
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Zu dumm nur, dass der Jorian zu 100% aus chemischen Verbindungen besteht, er warnt ... Fr, 22.01.16 21:16
  • Pacino aus Brittnau 731
    Weltweit . . . . . . wird Hanf konsumiert. Zum Genuss aber auch als Arzneimittel. ... Fr, 22.01.16 08:58
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    1 : 0 Daesh (IS) vs. Freie Restwelt Es läuft aber immer noch die erst Halbzeit. Verlängerung und ... Di, 17.11.15 22:26
  • Bogoljubow aus Zug 350
    Wenn die Russen flächendeckend gedopt haben, dann muss man die Ergebnisse sehr genau ... Fr, 13.11.15 10:53
  • jorian aus Dulliken 1754
    5'000'000 zu 0 für die Verschwörungstheoretiker! Was heute um 20:15 schönes kommt! http://www.3sat.de/programm/ ... Do, 22.10.15 19:21
  • jorian aus Dulliken 1754
    Der Fussballgott! Der Name dieses Gottes wird im Hörspiel nicht genannt, dennoch weiss ... Fr, 16.10.15 18:51
  • Koelbi aus Graz 1
    Wir freuen uns... ...auf den Test gegen den Lieblingsnachbarn am 17. November. ... Mo, 12.10.15 03:31
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 8°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich stark bewölkt, Regen
Basel 10°C 20°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 14°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig bewölkt, etwas Regen
Bern 7°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen gewittrige Regengüsse
Luzern 6°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewittrige Regengüsse
Genf 7°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen gewittrige Regengüsse
Lugano 11°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten