Federer: «Keine Revanche für letztjährigen Final»
publiziert: Samstag, 11. Nov 2006 / 14:49 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Nov 2006 / 08:48 Uhr

Das ATP-Masters in Schanghai bringt am Sonntagmorgen früh mit der Reprise des letztjährigen Finals zum Auftakt ein erstes Highlight.

Federer fühlt sich bestens vorbereitet.
Federer fühlt sich bestens vorbereitet.
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Damals unterlag Roger Federer David Nalbandian. Von einer Revanche will der Schweizer trotzdem nichts wissen. Bei der sich (zu) lange hinziehenden Eröffnungszeremonie im Convention Center sassen die zehn Einzelspieler - neben den acht Startberechtigten waren auch die Ersatzleute Mario Ancic und Tomas Berdych zugegen - und die acht Doppelpaare Schulter an Schulter artig auf ihren Stühlen und hörten mehr oder weniger interessiert den Ansprachen von Vertretern aus Sport und Politik zu. In Gedanken waren sie wohl alle schon auf dem Court. «Es ist Zeit, dass es losgeht», sagte Roger Federer stellvertretend für seine Kollegen.

Der Baselbieter fühlt sich bestens vorbereitet. «Ich war als erster Spieler hier, der Jetlag macht mir keine Mühe mehr. Zudem hatte in der gesamten Woche keinerlei Stress. Neben dem Training hielten sich die Termine im Rahmen», berichtete der Topfavorit. «Letztes Jahr trat ich nach der langen Zwangspause wegen des Bänderrisses im Fuss unter ganz anderen Voraussetzungen an. Jetzt ist alles nach Plan verlaufen.» Die Auftaktpartie gegen Nalbandian sieht Federer als «harten Test für beide», nicht aber als Revanche für die Final-Niederlage vor einem Jahr. «Seither habe ich ihn ja bereits wieder dreimal geschlagen.»

Gelassenheit und Druck

Bezwungen hat Federer bei seinen bisherigen vier Teilnahmen am Masters auch all seine anderen Gegner in der Round Robin; 12:0 Siege lautet seine Bilanz in den Vorrundengruppen, die er eigentlich nicht besonders mag. «Auf der Tour ist dieser Modus meiner Meinung nach nicht nötig.» Die ATP, die Dachorganisation der Tennisprofis, hatte kürzlich beschlossen, das Format (in drei verschiedenen Varianten) im kommenden Jahr bei 13 Turnieren zu testen.

Trotz der Gelassenheit, die er auch 19 Stunden vor seinem ersten Auftritt am diesjährigen Saisonschlussturnier an den Tag legte, sprach Federer von Druck. «Für mich ist das hier das stärkste Masters-Teilnehmerfeld aller Zeiten. Alle sind in Form, keiner ist angeschlagen oder verletzt. Ich will nicht nur Turniere gewinnen, sondern auch die Besten schlagen. Ich habe ausserdem die Chance, ein Superjahr mit einem weiteren Erfolg abzuschliessen.»

Liebling der Chinesen

Freuen über einen neuerlichen Federer-Triumph, den dritten im Masters nach 2003 und 2004, würden sich auch die einheimischen Tennis-Fans; der Schweizer ist der absolute Lieblingsspieler der chinesischen Zuschauer.

«Sie haben mich ins Herz geschlossen», weiss der Weltranglisten-Erste. Auch Federer selber fühlt sich in China sehr wohl und würde weitere Dienstreisen nach Fernost begrüssen. «In Asien sollte eigentlich in jedem Jahr ein grosses Turnier stattfinden.»

(ht/Si)

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