Biathlon
Wochenende der Erleichterung für Benjamin Weger
publiziert: Sonntag, 6. Jan 2013 / 16:41 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Jan 2013 / 21:26 Uhr
Benjamin Weger. (Archivbild)
Benjamin Weger. (Archivbild)

Benjamin Weger erlebte im Weltcup ein wohltuendes Wochenende. Der Teamleader der Schweizer Biathleten zeigte mit dem 9. Platz im Sprint und dem 5. Platz in der Verfolgung zur eigenen Erleichterung, wozu er fähig ist.

Weger hat keine einfache Zeit hinter sich. Die Weltcup-Resultate vor dem Jahreswechsel verunsicherten ihn, und auch zu Beginn des Halts in Oberhof (De) musste er zwei Tiefschläge einstecken: Vor der Abreise wurde ihm vor der Haustür das Auto geklaut und in der Staffel am Freitag verzeichnete er einen Skibruch. Nach den beiden Erfolgsresultaten ist die Erleichterung beim Newcomer des Jahres in den Schweizer Sportlerwahlen spürbar: "Das ist Balsam für die Seele. Endlich kann ich wieder befreit laufen", sagte er.

Weger war es wichtig, den 9. Platz im Sprint vom Samstag in der Verfolgung vom Sonntag bestätigen zu können, was ihm vorzüglich gelang. Von 20 Schüssen verfehlte er nur einen und verbesserte sich so auf den 5. Platz, womit er das Saison-Bestresultat vom Vortag toppte. "Ich habe alles wieder im Griff", zog der 23-Jährige eine erfreuliche Bilanz des Wochenendes. Von den anderen Schweizern schafften es erstmals in dieser Saison vier ins Verfolgungsrennen. Doch im Gegensatz zu Weger mussten sich Selina Gasparin (37.), Mario Dolder (46.), Simon Hallenbarter (51.) und Claudio Böckli (52.) mit hinteren Rängen begnügen. Weltcup-Neuling Patricia Jost erreichte, gesundheitlich angeschlagen, Platz 71 im Sprint.

Bei den Männern dominierten an der Spitze die Russen: Dimitri Malischko sicherte sich im Sprint seinen ersten Weltcupsieg und doppelte in der Verfolgung ohne Schiessfehler eindrücklich nach. Sein Landsmann Jewgeni Garanitschew wurde zweimal Zweiter. Im Sprint der Frauen kam Miriam Gössner mit einer famosen Leistung zum Heimsieg. Trotz zwei Strafrunden setzte sie sich knapp gegen Weltcupleaderin Tora Berger durch. In der Verfolgung schoss sich Gössner dann mit fünf Fehlern im ersten Schiessen aus dem Rennen. Es gewann die Russin Olga Saizewa.

Resultate:
Oberhof (De). Weltcup. Männer. Samstag. Sprint (10 km): 1. Dimitri Malischko (Russ) 25:07,9 (1 Strafrunde). 2. Jewgeni Garanitschew (Russ) 12,6 Sekunden zurück (1). 3. Emil Hegle Svendsen (No) 13,1 (1). 4. Alexis Boeuf (Fr) 14,4 (0). 5. Jewgeni Ustjugow (Russ) 15,4 (1). 6. Alexej Wolkow (Russ) 21,0 (0). Ferner die Schweizer: 9. Benjamin Weger 32,2 (1). 37. Simon Hallenbarter 1:41,1 (2). 41. Mario Dolder 1:46,9 (3). 56. Claudio Böckli 2:18,8 (3). - 97 klassiert.

Sonntag. Verfolgung (12,5 km): 1. Malischko 32:22,9 (0). 2. Garanitschew 42,1 (1). 3. Ondrej Moravec (Tsch) 49,9 (0). 4. Svendsen 1:04,0 (5). 5. Weger 1:06,5 (1). 6. Ustjugow 1:16,6 (3). Ferner die weiteren Schweizer: 46. Dolder 4:56,1 (6). 51. Hallenbarter 5:28,3 (6). 52. Böckli 6:05,0 (6).

Weltcup-Stand (10/26): 1. Martin Fourcade (Fr) 444. 2. Svendsen 398. 3. Ustjugow 364. Ferner: 34. Weger 97. 46. Hallenbarter 47. 51. Böckli 42. 59. Dolder 27.

Frauen. Samstag. Sprint (7,5 km): 1. Miriam Gössner (De) 21:17,2 (2). 2. Tora Berger (No) 2,0 (0). 3. Andrea Henkel 24,1 (0). 4. Marie Dorin-Habert (Fr) 28,5 (0). 5. Olga Saitsewa (Russ) 30,2 (1). 6. Julia Dschyma (Ukr) 43,7 (0). Ferner die Schweizerinnen: 23. Selina Gasparin 1:53,0 (3). Nicht für die Verfolgung qualifiziert: 71. Patricia Jost 3:56,0 (3). - 90 klassiert.

Sonntag. Verfolgung (10 km): 1. Saitsewa 32:01,9 (3). 2. Veronika Vitkova (Tsch) 25,9 (1). 3. Walj Semerenko (Ukr) 28,4 (1). 4. Berger 36,8 (7). 5. Darja Domratschewa (WRuss) 39,7 (5). 6. Marie-Laure Brunet (Fr) 48,0 (0). Ferner: 37. Selina Gasparin 3:36,0 (7).

Weltcup-Stand (10/26): 1. Berger 485. 2. Gössner 377. Henkel 356. Ferner: 24. Selina Gasparin 184.

(fest/Si)

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