Aargau hat überdurchschnittlich viele Kinder in Kleinklassen
publiziert: Montag, 14. Okt 2002 / 12:23 Uhr

Aarau - Der Kanton Aargau hat im schweizerischen Vergleich hohe Zuweisungsquoten in Einschulungs- und Kleinklassen. Mit der Vereinheitlichung der Berurteilung der Kinder und gezielten finanziellen Mitteln soll dies geändert werden.

Die Zuweisungsquoten in Einschulungs- und Kleinklassen in den einzelnen Gemeinden im Aargau würden sich stark unterscheiden, hält eine Studie des Forschungsbereichs Schulqualität und Schulentwicklung der Universität Zürich fest, die im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) erarbeitet wurde.

Die Unterschiede seien auf die Einstellung und Kompetenz der Lehrpersonen und auf das lokal vorhandene Angebot an Sondermassnahmen zurückzuführen, schreibt das BKS. Ein Kleinklassenkind in der einen Gemeinden sei deshalb nicht zwingend auch eines in der Nachbargemeinde.

Die Studie schlägt dem Kanton unter anderem vor, das Beurteilungssystem solle mehr in Richtung Lernzielorientierung, Ganzheitlichkeit und Kommunikation gehen. Zudem dürfe die Zuweisung in eine Kleinklasse nicht von den Noten abhängig sein.

Einige der in der Studie aufgeführten Empfehlungen seien dem BKS bereits bekannt gewesen, heisst es in der Mitteilung. Teilweise seien die Probleme auch bereits angegangen worden. Unter anderem sei eine Neuverteilung der finanziellen Ressourcen für Lehrkräfte und Schulen in Planung.

So sollen künftig die Gemeinden das nötige Geld pro Anzahl schwacher Kinder erhalten. Die Zahl der Einschulungs- oder Kleinklassen liege jedoch in der Kompetenz der einzelnen Gemeinden. Mit einem ausgleichenden Finanzierungsmodell sollen Gemeinden mit einem hohen Anteil von Kleinklassenkindern entlastet werden.

Konkrete Massnahmen werden jetzt in einer vom BKS eingesetzten Arbeitsgruppe erarbeitet. Erste Resultate werden bis 2005 erwartet.

(sda)

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