Raffinerie-Blockaden
EuroAirport Basel-Mulhouse hat vorerst keine Engpässe
publiziert: Montag, 4. Sep 2000 / 18:50 Uhr

Basel - Der EuroAirport Basel-Mulhouse hat noch ausreichend Kerosen-Vorräte. Trotz der Blockaden der französischen Raffinerien soll es zu keinen Versorgungsproblemen der Fluggesellschaften am Basler Flughafen kommen.

Die Meldung der Raffinerie-Blockaden der französischen LKW-Fahrer schlug in der Direktionsetage des EuroAirports Basel-Mulhouse wie eine Bombe ein. Der Flughafen gilt, obwohl als trinationale Einrichtung gepriesen, als französischer Airport und unterliegt demnach auch den Gesetzen und Gesetzmässigkeiten Frankreichs.

Nachdem die Blockaden der LKW-Fahrer in den frühen Morgenstunden begonnen hatten, kursierte bald die Meldung, dem Basler Flughafen gehe der Moscht aus. Über die Mittagszeit sassen denn auch die Verantwortlichen des Flughafens an einer "Krisensitzung" und suchten nach Lösungen allfälliger Versorgungsengpässe.

Allein die Crossair pumpt auf ihrem Heimatflughafen tagtäglich rund 230'000 Liter Kerosen in die Tanks ihrer Maschinen. Die genauen Bedarfszahlen des gesamten EuroAirports waren in der Hektik der Ereignisse nicht zu erfahren.

Dann liess die Flughafen-Direktion verlauten: "Kein Engpass am EuroAirport". Pressesprecher Andreas Hatt präzisierte in einem Kurz-Communiqué dass:"...die Blockade der französischen LKW-Fahrer bis auf weiteres zu keinem Engpass bei der Kerosen-Versorgung" führe. Allerdings fügte er an: "Bei bedarf folgen weitere Informationen zu gegebener Zeit."

(klei/news.ch)

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