Protest gegen Wiederaufbereitung von Brennstäben
Greenpeace-Aktion vor dem Kernkraftwerk Leibstadt AG
publiziert: Montag, 19. Jun 2000 / 13:27 Uhr / aktualisiert: Montag, 19. Jun 2000 / 14:05 Uhr

Leibstadt - Die Umweltorganisation Greenpeace setzt ihre Kampagne gegen die Wiederaufbereitung von AKW-Brennstäben in Sellafield und La Hague fort. Rund ein Dutzend Aktivisten protestieren seit 11.15 Uhr vor dem Kernkraftwerk Leibstadt.

Kundgebung von Greenpeace vor dem AKW-Leibstadt.
Kundgebung von Greenpeace vor dem AKW-Leibstadt.
In weisse Overalls gehüllte Greenpeace-Aktivisten haben am Montagmorgen vor dem Informationspavillon des KKW Leibstadt eine in einem Metallwürfel von 2 Meter Höhe erstellte Ausstellung über die Wiederaufbereitung platziert. In Leibstadt steht ein weiterer Brennstab-Transport nach La Hague (F) an.
Die KKL AG treibe mit neuen Wiederaufarbeitungsvereinbarungen den eigenen Strom-Produktionspreise in die Höhe und mache sich mitschuldig an einer ökologischen Katastrophe. Greenpeace fordert die Bundesbehörden auf, an der bevorstehenden Meerschutzkonferenz für ein Verbot der Wiederaufbereitung einzustehen.
Die KKL-Politik sei «eine Provokation und verstosse gegen jeglichen politischen Anstand», heisst es in einer Pressemitteilung. Die zusätzlich ausgehandelten 130 Tonnen Atommüll, die in die Wiederaufarbeitung geschickt werden sollen, entsprächen einem Finanzaufwand von rund 245 Mio. Franken.
Die Polizei hat die Mehrheit der Demonstrierenden mit einer Strassensperre am Betreten des KKW-Areals gehindert. Neben der Polizei sind auch rund zwanzig Personen des KKL-Werkschutzes im Einsatz.

(klei/sda)

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