Handball: Wacker Thun und St. Otmar problemlos weiter
publiziert: Samstag, 18. Okt 2003 / 21:47 Uhr

Wacker Thun und St. Otmar St. Gallen haben sich souverän für die 3. Europacup-Runde qualifiziert. Thun bezwang Dinamo Baku im Rückspiel deutlich 50:22; St. Otmar setzte sich bei Prijedor (Bos) 28:26 eher knapp durch.

Suik-Houng Lee, Torhüter von Wacker Thun, wurde angesichts der deutlichen Überlegenheit seiner Vorderleute wenig gefordert.
Suik-Houng Lee, Torhüter von Wacker Thun, wurde angesichts der deutlichen Überlegenheit seiner Vorderleute wenig gefordert.
Das grosse 52:30-Polster von St. Otmar St. Gallen aus dem Hinspiel schien das Team in der Konzentration zu stören. Die Ostschweizer taten sich äusserst schwer mit Prijedor und rannten lange einem Rückstand nach.

Erst in der 53. Minute ging die Equipe von Alex Bruggmann erstmals in Führung und liess sich diese am Ende auch nicht mehr nehmen. Allerdings fehlte den Bosniern am Schluss der Partie auch die entscheidende Kraft. Mit dem Gesamtskore von 80:56 qualifizierte sich St. Otmar relativ sicher für die 3. Runde des Challenge Cup.

Dinamo Baku war im EHF-Cup für Wacker Thun alles andere als ein gleichwertiger Gegner. Sowohl im Hinspiel vom Freitag (51:22) als auch im Rückspiel (50:22) behielt Thun klar die Oberhand.

Baku, dessen bester Akteur Eldar Farajow in beiden Spielen immerhin 24 Tore erzielte, hatte allerhöchstens Schweizer Erstliga-Niveau. Ab der 17. Minute spielte Thun sogar nur noch mit sieben fitten Feldspielern: Marcel Tobler schied mit einer Fussverletzung aus. Bester Thuner war Sandro Dähler mit 10 Treffern.

Für die Auslosung der nächsten Runde, die am kommenden Dienstag in Wien stattfindet, wünscht sich Wacker-Präsident Hans-Rudolf Gerber ein skandinavisches Team oder den deutschen Bundesligisten Kiel. Nach dem Motto: Wenn schon ausscheiden, dann in einer ausverkauften Halle.

Wacker Thun - Dinamo Baku 50:22 (24:11)

Lachenhalle. -- 650 Zuschauer (Gratis-Eintritt). -- SR. Katsikis/Michailidis (Grie). -- Torfolge: 2:1, 4:2, 4:4, 7:4, 9:5, 13:6, 17:7, 18:8, 23:9, 24:11; 25:12, 27:13, 29:15, 32:16, 35:17, 40:18, 45:19, 48:20, 50:22. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Thun, 3mal 2 Minuten gegen Baku.

Wacker Thun: Wyss/Lee (ab 31.); Tobler (1), Belser (3), Zbinden (8/2), Furer (9), Stettler (8), Sandro Dähler (10), Allou (6), Massa (5).

Dinamo Baku: Karimow; Husejnow, Farajow (9/1), Karadse (4), Menjajew (1), Hasanow, Goschi (1), Georgjewski (7).

Bemerkungen: Thun ohne Cyril Dähler, Vonlanthen, Friedli und Kohli (alle verletzt). -- 17. Tobler mit Fussverletzung ausgeschieden. -- Wyss hält Penalty von Farajow (4./2:1).

Prijedor - St. Otmar St. Gallen 26:28 (17:14)

Hinspiel: 30:52; St. Otmar mit dem Gesamtskore von 56:80 weiter.

Sporthalle. -- 600 Zuschauer. -- SR Karlubik/Strahur (Sln).

Torfolge: 3:1, 4:2, 4:4, 7:7, 11:8, 13:9, 15:10, 17:12, 17:14; 18:15, 19:17, 21:18, 22:19, 23:20, 24:22, 24:24, 24:25, 26:26, 26:28.

Strafen: 5mal 2 Minuten (inkl. Rote Karte gegen Drljaca/59.) gegen Prijedor, 6mal 2 Minuten gegen St. Otmar.

Prijedor: Brankovic; Strbac, Beric (1), Blagojevic, Veselinovic, Skoric (3), Drljaca (2), Uncanin (10/3), Obradovic (3), Radakovic (2), Dimitric (5).

St. Otmar St. Gallen: Ebinger/Osvald (für 1 Penalty); Derungs (2), Dittert (4), Engeler (1), Erdin (1), Graf (2), Heuscher (4), Hochhaus (1), Ihtijarevic (4), Jan Keller (1), Renfer (2), Vasilakis (6), Pfründer.

Bemerkungen: St. Otmar ohne Markus Keller (abwesend). -- Brankovic hält Penalty von Engeler (2./0:0); Osvald hält Penalty von Uncanin (5./2:0).

(tr/Si)

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