Gedämpfte Zukunftsaussichten
Keine rosigen Aussichten für Pensionskassen
publiziert: Mittwoch, 27. Feb 2002 / 15:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Feb 2002 / 16:09 Uhr

Zürich - Die Schweizer Pensionskassen haben gemäss einer Studie der Robeco-Bank zwischen 1996 und 2000 eine Performance von jährlich 8,3 Prozent erreicht. Die Aussichten für die Periode zwischen 2001 und 2003 sind allerdings nicht rosig.

Gedämpfte Zukunftsaussichten für Pensionskassen.
Gedämpfte Zukunftsaussichten für Pensionskassen.
Schon im Jahr 2000 habe sich die Performance abgeschwächt, und 2001 habe sie sogar minus 6,4 Prozent betragen, sagte in Zürich der Direktor der Robeco (Schweiz), Graziano Lusenti. Allerdings hätten die Kassen vom Börsenboom Ende der 90-er Jahre profitiert, um Reserven anzulegen.

Die meisten Pensionskassen verfügen über eine genügende Deckung. Der durchschnittliche Deckungsgrad, also das Verhältnis zwischen Vermögen und Deckungskapital, beträgt 108 Prozent. 15 Prozent der Kassen liegen unter dem kritischen Wert von 100 Prozent, 65 Prozent zwischen 100 und 120 Prozent, die restlichen 20 Prozent darüber.

Obwohl die aktuelle Situation nicht rosig ist, sollte gemäss Graziano Lusenti langfristig eine mittlere Performance von 6,6 Prozent realistisch sein. Allerdings befürchtet der Robeco-Chef eine Zweiklassengesellschaft. Während die grossen Kassen nämlich gut gerüstet sind, müssen die kleinen die Verwaltung ihrer Fonds häufig Banken oder Versicherungen übertragen.

Insgesamt beteiligten sich 164 Vorsorgeeinrichtungen an der Umfrage. Zusammen verwalten sie 201 Mrd. Franken Anlagevermögen, etwa die Hälfte des Kapitals der schweizerischen Zweiten Säule. Die Zahl ihrer Versicherten beträgt 942 000 aktiv Versicherte und 311'000 Rentner.

(kil/sda)

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