Zurückhaltung nach Vorschlägen gegen Feinstaub
publiziert: Donnerstag, 2. Feb 2006 / 22:26 Uhr

Bern - Umweltminister Moritz Leuenberger überlässt es den Kantonen, Sofortmassnahmen gegen die hohe Feinstaubbelastung einzuführen. Nun liegt der Ball bei den Kantonsregierungen.

Die Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz hatte vom Bund eine Temporeduktion gefordert.
Die Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz hatte vom Bund eine Temporeduktion gefordert.
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Die Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz, die am Mittwoch vom Bund eine Temporeduktion gefordert hatte, hält nichts von einer Senkung der Geschwindigkeitslimite allein im Kanton Zürich. Ihrer Meinung nach sind landesweite Tempobeschränkung notwendig, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Ausstehende Entscheide

Heute Donnerstag hat sich keine Kantonsregierung gegen eine Senkung der Tempolimiten ausgesprochen. Wie die Zürcher Baudirektorin hatten sie aber gefordert, dass der Bund eine schweizweite Temporeduktion auf Autobahnen verfügt.

Nach der Absage aus Bern müssen sich die Regierungen nun erneut mit dem Problem befassen. In Bern ist noch kein Entscheid gefallen.

Auch im Kanton Solothurn ist der definitive Entscheid noch ausstehend. Solothurn hatte eine flächendeckende Einführung unterstützt.

Im Kanton Basel-Stadt dränge sich eine Temporeduktion nicht auf, weil sie auf den Autobahnen dort bereits bestehe, sagte Roberto Mona, Chef Lufthygieneamt beider Basel.

Sofortmassnahmen gefordert

Gemeinden und Verkehrsverbände hatten schon zuvor von den Kantonen Sofortmassnahmen verlangt. So hatte die Berner Stadtregierung am Mittwoch eine Temporeduktion gefordert, die Stadt Luzern zog am Donnerstag nach und verlangte Sofortmassnahmen wie Fahrverbote oder ein Verbot bestimmter Brennstoffe.

Ins gleiche Horn stiess der VCS: Die St. Galler Sektion forderte von den Ostschweizer Kantonen, sich ebenfalls für Tempo 80 stark zu machen. Zudem schlägt der Verkehrs-Club vor, verbilligte «Feinstaub- Tageskarten» für den Tarifverbund Ostwind abzugeben.

(bert/sda)

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