66 Bewohner wegen Brand in Spitalpflege
publiziert: Donnerstag, 5. Okt 2006 / 10:42 Uhr

Aarau - Wegen eines Brandes im Telli-Wohnblockquartier in Aarau haben 66 Personen in der Nacht mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden müssen.

Vier Personen konnten aus der Spitalpflege wieder entlassen werden.
Vier Personen konnten aus der Spitalpflege wieder entlassen werden.
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100 Personen wurden evakuiert. Die Brandursache ist noch unklar.

Viele Personen konnten mittlerweile aus der Spitalpflege entlassen werden, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte. Die 66 Bewohnerinnen und Bewohner hatten leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Sie waren mit Amublanzen in sieben Spitäler der Region transportiert worden.

Die Feuerwehr hatte 100 insgesamt Personen evakuiert. 7 Personen mussten über die Drehleiter der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Die Mehrheit der Bewohner flüchteten über die Treppenhäuser. Um 5 Uhr konnten die meisten Bewohner gemäss Polizei wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Starken Rauch in den Wohnungen

Ein Kind des Hauswarts hatte kurz nach Mitternacht einen Brand beim Wohneingang 10 des Telli-Wohnblocks gemeldet. Bewohner meldeten wenige Minuten später starken Rauch in ihren Wohnungen.

Das Feuer in der Holzdecke beim Eingang 10 breitete sich gemäss Polizei auf zwei zweitere Hauseingänge aus. Der Brand habe die Wohnungen zu keiner Zeit gefährdet.

Das brennende Isolationsmaterial und die Elektrokabel führten zu einem aggressiven Rauch und breitete sich über die Aussenfassade und die Treppenhäuser in die Wohnungen.

Ursache noch unklar

Einige Wohnungen werden nach Polizeiangaben für zwei Tage ohne Stromversorgung bleiben. Die Stadtbehörde Aarau kümmert sich um die Betroffenen.

Die Ursache des Brandes steht noch nicht fest. Die Ermittlungen wurden gemäss Polizei eingeleitet. Auch die Höhe des Schadens bestehen keine Angaben.

Wegen des Brandes standen 100 Feuerwehrleute der Feuerwehren Aarau und Rohr im Einsatz sowie 14 Ambulanzen mit 31 Personen Besatzung und Pflegepersonal. Auch 42 Angehörige der Sanitätsstelle und 20 Angehörige der Kantons- und Standpolizei waren vor Ort.

(rr/sda)

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