«John» mit meterhohen Wellen vor Mexiko
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 21:00 Uhr

Acapulco - Der Hurrikan «John», der vor der mexikanischen Pazifikküste tost, bedroht rund 800 000 Menschen.

Das US-Hurrikanzentrum warnte vor Sturmfluten.
Das US-Hurrikanzentrum warnte vor Sturmfluten.
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Die Gefahr geht vor allem von Überschwemmungen und Bergrutschen wegen der anhaltenden Regenfälle aus.

8000 Personen seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilten die mexikanischen Behörden mit. In 1500 Gemeinden der Staaten Michoacán, Colima, Jalisco und Guerrero wurden Evakuierungen vorbereitet.

Der Wirbelsturm erreichte nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Florida Geschwindigkeiten von rund 205 Stundenkilometern und bewegte sich mit etwa 22 Stundenkilometern weiter in nordwestliche Richtung der Küste entlang.

«Mittlerer» Sturm

Auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala lag «John» zuletzt in der mittleren Kategorie 3. Sturmexperten erwarteten, dass er über dem Meer bleiben würde. Allerdings könne er schon durch eine kleine Kursänderung auf die Küste zukommen. Das US-Hurrikanzentrum warnte vor Sturmfluten.

«John» produziert Wellen von bis zu vier Meter Höhe. In Acapulco und anderen Orten an der mexikanischen Küste setzte er die strandnahen Strassen unter Wasser. Einige Bäume wurden umgerissen. Berichte über grössere Schäden lagen zunächst nicht vor.

«Ernesto» tötet drei Personen

Beim ersten Hurrikan der diesjährigen Saison, «Ernesto», wurden in Haiti nach Angaben der dortigen Behörden am Wochenende mindestens drei Menschen getötet. Zwei weitere Menschen wurden noch vermisst.

Wie das haitianische Wetteramt mitteilte, zerstörte der Sturm hunderte Häuser, mehr als 1500 Menschen wurden obdachlos. Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen waren zahlreiche Strassen weiter unpassierbar, manche Regionen waren von der Aussenwelt abgeschlossen.

Vor der Atlantikküste der USA bewegte sich «Ernesto» auf die Bundesstaaten North Carolina und South Carolina zu. Nach Einschätzung der Sturmzentrale war es aber unwahrscheinlich, dass er erneut Hurrikan-Stärke erreichen würde. Die Behörden befürchteten vor allem überschwemmte Strassen.

(bert/sda)

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