Hilfe für Mütter in auswegloser Lage
Spital in Einsiedeln richtet das erste Babyfenster der Schweiz ein
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2001 / 10:12 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Mai 2001 / 11:35 Uhr

Einsiedeln (SZ) - Das Regionalspital Einsiedeln richtet das erste Babyfenster in der Schweiz ein. Dort haben Mütter die ihr Neugeborenes nicht behalten können oder wollen, die Möglichkeit, ihr Kind anonym abzugeben.

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Das Babyfenster sei ein Hilfsangebot für Mütter in auswegslosen Lagen, teilte die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind, Mitorganisatorin des Projekts mit. Mütter in auswegloser Lage könnten ihr Neugeborenes anonym und legal in das Fenster legen, dieses schliessen und sich entfernen.

Daraufhin gibt es im Spital verzögert Alarm, das Pflegepersonal nimmt sich des Kindes an. Damit komme das Baby in gute Hände, schreibt die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind. Die Mutter verdiene Achtung, denn sie sie wolle für das Kind nur das Beste. Sie hat dann während sechs Wochen das Recht, das Baby zurückzufordern.

(bb/sda)

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