Zivilschützer für Weltcuprennen im Einsatz
publiziert: Mittwoch, 28. Dez 2005 / 11:23 Uhr

Bern - Für die Ski-Weltcuprennen vom 7. und 8. Januar in Adelboden sind erstmals Zivilschützer im Einsatz. Über 500 Helfer aus drei Kantonen übernehmen Aufgaben, die die Armee nicht mehr erbringen kann.

Der Zivilschutz hilft unter anderem bei der Verkehrsregelung mit.
Der Zivilschutz hilft unter anderem bei der Verkehrsregelung mit.
Die Hilfe beim Auf- und Abbau von Tribünen und Festzelt sowie bei der Verkehrsregelung sind Aufgaben der Zivilschutz-Angehörigen, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mitteilte. In der Woche vor dem Rennen kommt noch die Pistensicherung hinzu.

Leistungen einschränken

Im Einsatz sind bereits seit 5. Dezember über 120 Helfer aus dem Kanton Bern, darunter Zivilschützer aus der Region Adelboden. Am 2. Januar werden rund 170 Kollegen aus dem Kanton Basel-Landschaft in Adelboden eintreffen. Bei den Abbauarbeiten nach den Rennen werden dann Solothurner Zivilschützer mithelfen.

Wegen ihrer im Rahmen der Armeereformen stark verkleinerten Bestände muss die Armee ihre Leistungen für zivile Veranstaltungen einschränken. Per Verordnung ist ausdrücklich geregelt, dass ein Armeeinsatz unter anderem nur dann möglich ist, wenn Zivilschützer die geforderte Leistung nachweisbar nicht erbringen können.

EM und WEF

Die entsprechende Weisung trat Anfang Juli 2005 in Kraft. Nicht betroffen sind das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos und die Fussball-EM. Am WEF 2006 werden bis zu 5500 Armeeangehörige im Einsatz sein.

2003 leistete die Schweizer Armee für Grossveranstaltungen sowie für den Grenz- und Botschaftsschutz mehr als eine halbe Million Diensttage.

(sda)

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