Annan kämpft weiter für Zypern
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 17:43 Uhr

Bürgenstock - Am letzten Tag der Zypern-Gespräche auf dem Bürgenstock NW trifft UNO-Generalsekretät Kofi Annan nochmals die Spitzen der vier Delegationen. Annan, der die geteilte Mittelmeerinsel wieder vereinigen will, hinkt hinter dem Zeitplan her.

Kofi Annan will Zypern wieder vereinigen.
Kofi Annan will Zypern wieder vereinigen.
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Zuvor war Annan bereits mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis zusammengetroffen. Danach war ein Treffen mit dem Führer der griechisch-zyprischen Volksgruppe Tassos Papadopulos angesetzt.

Zudem führte Annan Gespräche mit den Leitern der türkisch-zyprischen Delegation Mehmet Ali Talat und dem türkisch-zyprischen Aussenminister Serdar Denktasch. Ausserdem ist ein Treffen mit dem Regierungschef der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, angesetzt.

Keine weiteren Gespräche mehr

Eine UNO-Sprecherin erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, dass Annan danach keine weiteren Gespräche mehr ansetzen dürfe.

Griechen im Zweifel

Annan will offenbar alles daran setzen, doch noch eine Einigung zu erzielen. Gerade die griechische Seite hatte den jüngsten Annan-Plan heftig kritisiert. Der Sprecher der griechischen Delegation, Theodoros Roussopoulos, hatte vor der Presse auf dem Bürgenstock erklärt, dass Griechenland kaum noch an einen Erfolg der Gespräche glaube.

Türken ohne Kommentar

Von türkischer Seite wurde der Fortgang der Gespräche bislang nicht kommentiert. Gemäss Informationen aus Delegationskreisen wird unter anderem noch heftig über die Frage der Flüchtlinge und deren Rückkehrrecht, das Eigentumsrecht sowie über die Anzahl Soldaten der beiden zyprischen Mutterländer Türkei und Griechenland gestritten.

Letzte Chance

Die Gespräche in der Schweiz, die vor einer Woche begonnen haben, gelten als letzte Chance zu einer Wiedervereinigung zwischen dem griechisch-zyprischen Norden und dem türkisch-zyprischen Süden der Mittelmeerinsel vor dem EU-Beitritt Zyperns am 1. Mai diesen Jahres.

Sollten der Annan-Plan scheitern, kann nur der international anerkannte Südteil der Insel der EU beitreten.

(pt/sda)

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