Formel 1: Erzrivalen in der 1. Startreihe
publiziert: Samstag, 8. Mai 2004 / 15:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Mai 2004 / 17:29 Uhr

Barcelona - Michael Schumacher hat die Basis zum fünften Saisonsieg gelegt. Der Weltmeister sicherte sich überlegen vor Juan Pablo Montoya zum fünften Mal in Folge die Pole-Position für den Grand Prix von Spanien. Giancarlo Fisichella wurde Zwölfter, Felipe Massa blieb Platz 17.

Michael Schumacher war auch in Spanien nicht zu toppen.
Michael Schumacher war auch in Spanien nicht zu toppen.
Das Sauber-Team muss in diesem Jahr weiter auf einen Startplatz in den ersten zehn warten. Nach Fisichellas 12. Rang im Qualifying machte sich im Zürcher Rennstall gleichwohl Erleichterung breit, zumal nach dem miserablen Abschneiden in den freien Trainings vom Freitag. Der Italiener, der im Ziel eine Tausendstelsekunde vor Kimi Räikkönen mit dem McLaren-Mercedes lag, sprach vom "erreichten Ziel", Teamchef Peter Sauber attestierte seinem Fahrer, das Maximum aus dem Auto heraus geholt zu haben.

Gleiches lässt sich von Massa nicht sagen. Der Brasilianer vergab eine bessere Ausgangslage mit einem Fahrfehler im mittleren Abschnitt. Den ersten Streckenteil hatte Massa über zwei Zehntel schneller als Fisichella hinter sich gebracht. Die vier Zehntel Sekunde, die er am Ende hinter seinem Teamgefährten lag, will Massa allesamt bei seinem Missgeschick liegen gelassen haben.

Im ersten Teil des Qualifikationstrainings hatten Fisichella und Massa aufhorchen lassen und hinter Juan Montoya die Plätze 2 und 3 eingenommen. Mehr als Showrunden waren dies allerdings nicht; mit im Vergleich zu vielen Konkurrenten weniger Benzin an Bord und entsprechend leichteren Autos hatten die beiden sogar Michael Schumacher um eine knappe halbe Sekunde distanziert.

Schumacher eine Klasse für sich

Als es "ernst" galt, war Michael Schumacher wieder eine Klasse für sich und über sechs Zehntel schneller als der zweitplatzierte Montoya -- eine Marge, die selbst den Weltmeister überraschte. "Das habe ich nicht erwartet. Es wäre wohl enger geworden, hätte Jenson (Button) seine Runde hingekriegt", mutmasste Schumacher.

Tatsächlich hätte ihm der Engländer Schumacher die siebte Pole-Position in Montmeló streitig machen können, wäre er am Ende des zweiten Sektors nicht neben die Piste ins Gras geraten. Bei der ersten Zwischenzeit war Button mit nur sechs Hundertsteln Rückstand als Zweitschnellster gestoppt worden, nach dem Fahrfehler blieb ihm nur Startposition 14. Besser machte es Takuma Sato im anderen BAR. Sato sorgte mit dem 3. Rang für die bisher beste Leistung eines Japaners in einem Formel-1-Qualifikationstraining überhaupt.

Die Startaufstellung

1. Reihe: Michael Schumacher (De), Ferrari, 1:15,022. Juan Pablo Montoya (Kol), Williams-BMW, 1:15,639.

2. Reihe: Takuma Sato (Jap), BAR-Honda, 1:15,809. Jarno Trulli (It), Renault, 1:16,144.

3. Reihe: Rubens Barrichello (Br), Ferrari 1:16,272. Ralf Schumacher (De), Williams-BMW 1:16,293.

4. Reihe: Olivier Panis (Fr), Toyota, 1:16,313. Fernando Alonso (Sp), Renault, 1:16,422.

5. Reihe: Mark Webber (Au), Jaguar-Cosworth, 1:16,514. David Coulthard (Gb), McLaren-Mercedes, 1:16,636.

6. Reihe: Cristiano Da Matta (Br, Toyota, 1:17,038. Giancarlo Fisichella (It), Sauber-Petronas, 1:17,444.

7. Reihe: Kimi Räikkönen (Fi), McLaren-Mercedes, 1:17,445. Jenson Button (Gb), BAR-Honda, 1:17,575.

8. Reihe: Nick Heidfeld (De), Jordan-Ford, 1:17,802. Christian Klien (Ö), Jaguar-Cosworth, 1:17,812.

9. Reihe: Felipe Massa (Br), Sauber-Petronas, 1:17,866. Gianmaria Bruni (It), Minardi-Cosworth, 1:19,871.

10. Reihe: Giorgio Pantano (It), Jordan-Ford, 1:20,607. Zsolt Baumgartner (Un), Minardi-Cosworth, 1:21,470.

(rr/Si)

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