Polizei birgt Ertrunkenen aus Genfersee
publiziert: Mittwoch, 22. Aug 2012 / 11:57 Uhr
Der Mann hatte sich mit drei Freunden an Bord eines Bootes befunden.
Der Mann hatte sich mit drei Freunden an Bord eines Bootes befunden.

Genf/Basel/Aarau - Ein 30-jähriger Mann ist am Dienstagabend in Genf im Lac Léman ertrunken. Seine Leiche konnte erst am Mittwochmorgen aus einer Tiefe von 7,5 Metern geborgen werden.

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Wie es zum Unfall kam, wird noch untersucht, teilte die Polizei mit. Der Mann hatte sich mit drei Freunden an Bord eines Bootes befunden.

Möglicherweise ein weiterer Badeunfall ereignete sich am Dienstagabend in Basel. Auf der Höhe der Dreirosenbrücke beobachtete der «Fährimaa» der Ueli-Fähre kurz vor 19 Uhr eine Person, die offensichtlich Mühe hatte, sich über Wasser zu halten.

Obwohl der Schiffer sofort einen Rettungsring warf, verschwand die Person in den Fluten, worauf unter der Führung der Berufsfeuerwehr eine Rheinrettung ausgelöst wurde. Dabei kamen nebst den Booten der Blaulichtorganisationen auch das Zollboot und ein Helikopter der Rettungsflugwacht zum Einsatz. Die Suche verlief bisher ergebnislos.

Ob die Person ertrank oder doch noch das rettende Ufer erreichen konnte, ist offen. Ebenfalls unbekannt ist, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, wie Polizeisprecher Klaus Mannhart auf Anfrage sagte.

Vermisste in der Reuss

Nach wie vor keine Spur gibt es vom 14-jährigen Oberstufenschüler und dem 29-jährigen Asylbewerber aus Sri Lanka, die seit Montag in der Reuss vermisst werden.

Der Schüler war am Montagmorgen beim Baden in der Reuss bei Bremgarten AG weggetrieben und im Wasser verschwunden. Der 14-Jährige befand mit seiner Schulklasse an der Reuss. Der Asylbewerber aus Sri Lanka war am Montagnachmittag beim Schwimmen in der Reuss in Mülligen AG untergegangen.

(knob/sda)

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