Weiterhin keine Reue
Rentner Kneubühl erwartet eine Entschuldigung
publiziert: Mittwoch, 22. Jun 2011 / 10:24 Uhr
Das Fahndungsfoto der Kantonspolizei Bern (Archivbild).
Das Fahndungsfoto der Kantonspolizei Bern (Archivbild).

Bern - Der renitente Bieler Rentner, der im September des letzten Jahres nach einem Schuss auf einen Polizisten flüchtete und damit die ganze Region in Atem hielt, bereut seine Gewalttat nicht. Das sagt er in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin».

8 Meldungen im Zusammenhang
«Ich bereue nicht, was ich getan habe. Ganz im Gegenteil. Hätte ich anders gehandelt, wäre ich jetzt tot», wird Peter Hans Kneubühl in der Mittwoch-Ausgabe von «Le Matin» zitiert. Er habe auch nicht beim Polizisten, der durch seinen Schuss schwer verletzt wurde, um Entschuldigung gebeten.

Vielmehr erwarte er eine Entschuldigung des Kantons Bern sowie eine Entschädigung des Staats für die Beschlagnahmung seines Hauses.

Kneubühl antwortete laut «Le Matin» mit einem siebenseitigen, auf Deutsch verfassten Brief auf die ihm gestellten Fragen. Die Antworten finden sich auch auf der Internetseite der Zeitung. Es ist nicht das erste Mal, dass der nunmehr 68-jährige Mann Medienanfragen beantwortet.

Froh, noch am Leben zu sein

Dem «Bieler Tagblatt» sagte er im November letzten Jahres, er sei froh, noch am Leben zu sein. Die Chance, lebend aus seinem von der Polizei umstellten Haus zu kommen, habe aus seiner Sicht bei eins zu hundert gelegen.

Wegen der drohenden Zwangsversteigerung seines Hauses hatte sich Kneubühl in seinem Heim verbarrikadiert. Nach seiner Flucht suchte ein riesiges Polizeiaufgebot tagelang vergeblich nach ihm. Erst neun Tage nach dem Schuss auf den Polizisten konnte Kneubühl bei Biel verhaftet werden. Seither befindet er sich in Haft.

(dyn/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der Rentner hielt die Polizei tagelang auf Trab.
Biel - Der Rentner, der sich im ... mehr lesen
Bern - Der Bieler Rentner Kneubühl, der sich gegen die Versteigerung seines Hauses gewehrt und einen Polizisten angeschossen hatte, soll in einer geschlossenen Anstalt therapiert werden. Dies beantragt die zuständige Staatsanwaltschaft. Sie verzichtet auf eine Anklage, weil Kneubühl als nicht schuldfähig gilt. mehr lesen 
Bern - Die Kantonspolizei Bern hat vor dem Einsatz gegen Peter Hans Kneubühl zu wenig Informationen über den Bieler Rentner eingeholt und zu lange gemeint, der Mann wolle sich töten lassen. Das ist das Resultat einer Administrativuntersuchung. mehr lesen 
Bern - Die Behörden haben sich im Fall des renitenten Bieler Rentners Peter Hans Kneubühl nicht durchgehend optimal informiert. Rechtliche Verfehlungen haben sich die Amtsstellen indessen keine zuschulden kommen lassen. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Biel - Das Haus des gewalttätigen ... mehr lesen
Das Haus wechselte für 405'000 Franken den Besitzer.
Der 67-jährige Peter Hans Kneubühl, ... mehr lesen
Links der Vater von Peter Hans Kneubühler (ähnliches Aussehen wie Sohn). Rechts Kneuühler in den 80er Jahren.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Watering‑Hole‑Angriffe im Nahen Osten.
Watering‑Hole‑Angriffe im Nahen Osten.
Spyware der israelischen Firma Candiru im Fokus der Ermittlungen  Jena - Die Forscher des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET haben strategische Angriffe auf die Webseiten von Medien, Regierungen, Internet-Service-Providern und Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen aufgedeckt. Im Fokus stehen nach aktuellen Erkenntnissen Organisationen in Ländern des Nahen Ostens bzw. mit Verbindungen dorthin. mehr lesen 
Bern - Kriminellen Hackern ist es mutmasslich gelungen, eine Liste mit Namen von bis zu 130'000 Unternehmen zu entwenden, welche über die Plattform EasyGov im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten. Weitere Daten ... mehr lesen
Die Angriffe auf Easygov.swiss erfolgten vom 10. bis 22. August 2021.
Homeoffice in der Pandemie begünstigte die Verbreitung von Malware.
Das Hauptangriffsziel für Cyber-Kriminelle bleibt weiterhin das E-Mail-Postfach ahnungsloser Nutzer oder Unternehmen. Der IT-Security-Anbieter ... mehr lesen  
Fast vier Jahre nachdem der Darknet-Marktplatz AlphaBay abgeschaltet wurde, klagt das FBI auch jetzt noch Leute wegen krimineller Aktivitäten im Zusammenhang mit der illegalen ... mehr lesen
Auch die Finanzkriminalität verlagert sich ins Dark Web.
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 4°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Basel 6°C 11°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
St. Gallen 3°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee wechselnd bewölkt
Bern 1°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Luzern 1°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wechselnd bewölkt
Genf 4°C 8°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Lugano 2°C 7°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten