Stadtpräsidentin Garbani geht in die Offensive
publiziert: Freitag, 25. Apr 2008 / 15:05 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Apr 2008 / 19:08 Uhr

Neuenburg - Die Neuenburger Stadtpräsidentin Valérie Garbani hat sich nach einer zehntägigen krankheitsbedingten Pause zurück gemeldet. Vor den Medien legte sie die Gründe für ihre Absenz kurz vor den Gemeindewahlen dar.

Die Neuenburger Stadtpräsidentin Valérie Garbani meldet sich zurück an die Front.
Die Neuenburger Stadtpräsidentin Valérie Garbani meldet sich zurück an die Front.
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Ihr schlechter Zustand sei in der Stadt Neuenburg kein Geheimnis gewesen, sagte Garbani. Sie habe sich aufgrund von persönlichen Problemen in einer negativen Spirale befunden. In der Ruhepause sei sie wieder zu Kräften gekommen, sagte Garbani.

Die Politikerin war Opfer häuslicher Gewalt geworden. Auch war sie im Herbst bei den Nationalratswahlen unter starkem Druck der Partei gestanden, ihren Sitz zu verteidigen.

Obwohl sie damals ein gutes persönliches Resultat erzielt hatte, gelang dieses Unterfangen wegen allgemeinen Verlusten der Linken nicht: Die Liberalen eroberten Garbanis Sitz.

Entschuldigung für Verhalten

Westschweizer Medien hatten aufgrund von Indiskretionen aus Polizeikreisen in den letzten Wochen diverse Geschichten aus Garbanis Privatleben ausgebreitet. So hatte sich Garbani unter Alkoholeinfluss mehrfach unflätig gegenüber Polizeibeamten geäussert. Garbani entschuldigte sich bei all jenen, die sie mit ihrem Verhalten «geschockt oder enttäuscht» habe.

Valérie Garbani betonte am Freitag, dass sie ihre Gelassenheit wieder gefunden habe und ihre Arbeit wieder aufnehmen könne. Sie sei sich aber auch bewusst, dass die Geschehnisse der vergangenen Wochen einen Einfluss auf den Wahlausgang haben könnten. Auch im Falle einer Nichtwahl werde sie aber ihr Mandat bis Ende der Legislatur wahrnehmen.

(bert/sda)

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