Illegale Hanf-Farmen ausgehoben

US-Behörden vernichten mehr als 500'000 Cannabis-Pflanzen

Foto: flickr Wälder und Nationalparks litten auch lange nach der Ernte unter den Folgen des illegalen Cannabis-Anbaus, erklärte das Ministerium. (Symbolbild)

Los Angeles - Bei einer gross angelegten Razzia gegen den illegalen Cannabis-Anbau haben die US-Behörden in sieben westlichen Bundesstaaten mehr als 500'000 illegale Hanf-Pflanzen vernichtet. Ihr Wert wurde auf mehr als eine Milliarde Dollar geschätzt.

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Während des am 1. Juli begonnenen Einsatzes in Kalifornien, Arizona, Idaho, Nevada, Oregon, Utah und im Bundesstaat Washington seien 578'000 Hanf-Pflanzen in Wäldern und Nationalparks ausgerissen worden, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit.

Der fast zweimonatige Einsatz lief demnach unter der Federführung der Anti-Drogen-Polizei und der Forstbehörden. Die meisten der illegalen Gewächse seien in Kalifornien entdeckt worden: Mindestens 484'000 Hanf-Pflanzen wurden dort auf insgesamt 96 Feldern zerstört. 14 Verdächtige seien im Osten von Kalifornien festgenommen worden.

Meilenweite Bewässerungsleitungen und viele Pfund Dünger

Laut dem US-Justizministerium stiessen die Beamten bei ihren Einsätzen auf «grosse Mengen Müll, meilenweite Bewässerungsleitungen, viele Pfund Dünger und Pestizide». Auch Waffen seien auf den Hanf-Feldern gefunden worden.

Wälder und Nationalparks litten auch lange nach der Ernte unter den Folgen des illegalen Cannabis-Anbaus, erklärte das Ministerium. Cannabis-Züchter entfernten die natürliche Vegetation, um Platz für die Pflanzen zu schaffen.

Sie würden Bäume fällen, um das Sonnenlicht heranzulassen, und für die Bewässerung würden sie Bäche umleiten. Ausserdem würden die Züchter chemische Dünger und Schädlingsgift einsetzen und damit die Erde und die Gewässer verschmutzen.

(/sda)

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