Alpenländer setzen auf Pumpspeicher-KW
Bern, Berlin und Wien setzen auf Pumpspeicherkraftwerke
publiziert: Mittwoch, 2. Mai 2012 / 14:12 Uhr
Bei dieser Technologie wird bei einem Überangebot von Strom Wasser in höhere Lagen gepumpt. Steigt die Nachfrage nach Elektrizität, fliesst das Wasser talwärts und erzeugt dabei Strom.
Bei dieser Technologie wird bei einem Überangebot von Strom Wasser in höhere Lagen gepumpt. Steigt die Nachfrage nach Elektrizität, fliesst das Wasser talwärts und erzeugt dabei Strom.

Bern - Die Alpenländer Schweiz, Deutschland und Österreich setzen beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf Pumpspeicherkraftwerke. Bundesrätin Doris Leuthard und die Wirtschaftsminister der beiden Nachbarländer haben eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
2 Meldungen im Zusammenhang
Laut einer Mitteilung des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom Mittwoch bieten Pumpspeicherkraftwerke die einzige zurzeit grosstechnisch verfügbare Speichertechnologie. Pumpspeicherkraftwerke seien ein zentrales Element der künftigen Energiepolitik der drei Länder.

Voraussetzung für Ausbau von Erneuerbaren

Genügend Speicherkapazitäten sind laut der Mitteilung Grundvoraussetzung für den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien. Bei dieser Technologie wird bei einem Überangebot von Strom Wasser in höhere Lagen gepumpt. Steigt die Nachfrage nach Elektrizität, fliesst das Wasser talwärts und erzeugt dabei Strom.

«Mit Pumpspeicherkraftwerken kann unser Land im Herzen des Kontinents zur Batterie Europas werden», liess sich Bundesrätin Doris Leuthard zitieren. Die Schweiz verfüge über grosse Pumpspeicher-Kapazitäten. Mehr Pumpspeicher-Kapazität gehört zur auch bundesrätlichen Energiestrategie.

Für Deutschland unterzeichnete Wirtschaftsminister Philipp Rösler die Erklärung. Pumpspeicherkraftwerke gehörten zum Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien, sagte er laut Mitteilung.

Mit der gemeinsamen Erklärung würden konkrete Schritte für die länderübergreifende Nutzung vorhandener Speicherkapazitäten und gemeinsame Aktivitäten für deren Ausbau vorbereitet. Deutschland wolle eigene Potenziale erschliessen und daneben auch mit den Nachbarn zusammenarbeiten.

Neue Potenziale erschliessen

Für Österreich setzte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner seine Unterschrift unter das Dokument. «Pumpspeicherkraftwerke haben als flexible Stromspeicher eine Schlüsselrolle für den weiteren Ökostromausbau», liess er sich zitieren.

Mit der besseren Abstimmung auf die Schweiz und auf Deutschland wolle Österreich gemeinsame Kapazitäten effizienter nutzen und neue Potenziale erschliessen, zu Gunsten der Versorgungssicherheit. Österreich sieht sich nach den Worten Mitterlehners als «Energiedrehscheibe» und «grüne Batterie» im Herzen von Europa.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Wien/Bern - Die Schweiz will mit Österreich und Deutschland bei der EU-Kommission wegen dem vierten EU-Bahnpaket vorstellig ... mehr lesen
Die Schweiz will mit Österreich und Deutschland bei der EU-Kommission wegen dem vierten EU-Bahnpaket vorstellig werden.
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Für eine intelligente, umwelt- und menschengerechte Energiepolitik
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem Punkt mit den Initianten einig.
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem ...
Gegner warnen vor Dilemma  Bern - Die Gegnerinnen und Gegner der Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» warnen vor einem Dilemma: Entweder werde Energie unerschwinglich, oder in der Bundeskasse klaffe ein Milliardenloch. Das Abstimmungsplakat zeigt ein grünes, geldverschlingendes Monster. 
Energiewende  Bern - Die Gebäude in der Schweiz sollen bis 2050 insgesamt fünfmal weniger Energie verbrauchen ...  
Verschieden Ansätze für die energetische Sanierung.
Projekt 'Energiewende' untersucht die technologischen Potenziale zur Umsetzung der Energiestrategie 2050.
45 Millionen Franken für Forschungsprogramme zur Energiewende Bern - Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zwei neue Forschungsprogramme ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2732
    Die... Kontingentverteilung auf alle EU-Staaten wird nicht funktionieren, weil ... gestern 12:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1152
    Weiterbildung ist gut, sehr gut! Aber dann bitte bei den höchsten Staatsbeamten damit anfangen! Denn ... gestern 10:02
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2732
    Vielleicht... sollte man sich dieses Beispiel an konsequenter Abschiebung zum Vorbild ... Di, 27.01.15 14:43
  • Kassandra aus Frauenfeld 1152
    Ich werde nicht klug aus diesem Artikel. Was will er uns wohl sagen? Gut, es ist eine ... Fr, 23.01.15 09:36
  • PMPMPM aus Wilen SZ 174
    Journalistenlöhne halbiert? Dem Artikel kann ich soweit zustimmen, allerdings bleibe ich ratlos ... Do, 22.01.15 19:09
  • Peterchen aus Embrach 6
    die schweizer begrüssen das? Woher will Frau Sommaruga denn wissen, was die Schweizer begrüssen und ... Do, 22.01.15 14:46
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2732
    Was... hier gerade geschieht, liegt voll in der Logik des Kapitalismus. Das ... Do, 22.01.15 12:31
  • Kassandra aus Frauenfeld 1152
    Eine Schande ist, Ihre unqulifizierte Vorverurteilung, tigerpfote! Es ist nicht die ... Mi, 21.01.15 20:42
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich -1°C 0°C bedeckt, Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Basel -1°C 0°C bedeckt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall
St.Gallen 1°C 3°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 2°C 5°C bedeckt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Luzern 2°C 6°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 2°C 5°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Lugano 1°C 5°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten