Olympia total - bis zu zwölf Stunden am Tag
publiziert: Dienstag, 10. Jul 2012 / 11:00 Uhr
Über die Olympischen Spielen entgeht einen nichts.
Über die Olympischen Spielen entgeht einen nichts.

«London 2012» ist auch eine ultimative Ausdauerprüfung für Bildschirm-Sportlerinnen und -Sportler. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet so umfassend wie noch nie von Olympischen Spielen.

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Das Interesse des TV-Publikums ist der Motor der olympischen Geldmaschine. Knapp vier Milliarden Dollar nimmt das IOC im aktuellen Vierjahreszyklus aus dem Rechteverkauf ein. Einen Bruchteil davon (in unbekannter Höhe) steuert die SRG bei. Dafür gibt es auf den öffentlich-rechtlichen Radio-, Fernseh- und Online-Kanälen der verschiedenen Sprachregionen das volle Olympia-Programm. 142 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vor Ort für die SRG im Einsatz; allein für die Kommentatoren stehen an den verschiedenen Schauplätzen 51 Positionen zur Verfügung.

Mit einem Spezialauftrag reist Jann Billeter auf die Insel. Der gemäss einer «Blick»-Umfrage beliebteste Vertreter der Fernsehabteilung Sport ist als fliegender Reporter unterwegs. «Flying Billy» (frei nach seinem Spitznamen) und Kameramann Michael Bühler können dank einem neuartigen Übertragungsrucksack jederzeit und von überall her Live-Bilder übermitteln. Statt eines Übertragungswagens und Satellitentechnik braucht es nur Handy-Empfang - und schon flattern die Bilder des «London Flyer» daheim über den Bildschirm. Das SRF erhofft sich von diesem Zusatzelement Eindrücke, die das Publikum sonst nicht miterleben könnte.

Intensives Fernsehrogramm

Die Fernsehzuschauer in der Deutschschweiz sind auf SF zwei vom ersten bis zum letzten Wettkampftag ab 10.50 Uhr (bei relevanten Ereignissen mit Schweizer Beteiligung ab 09.50 Uhr) live dabei. Im stündlichen Gefäss «London flash» wird das aktuelle Geschehen zusammengefasst, die Nachrichtensendung «London update» bereitet das tagsüber Verpasste für Feierabend-Konsumenten um circa 18.50 Uhr in Kurzform auf. Zur Primetime moderieren Steffi Buchli und Matthias Hüppi ab 20 Uhr im gemischten Doppel die Hauptsendung «London at eight», die einen Mix aus Direktübertragungen, den Höhepunkten des Tages, Reportagen und Vorschauen verspricht. Abgerundet wird das Programm mit den «London highlights» ab 22.45 Uhr.

Dank der verstärkten U23-Auswahl ist für die Schweiz für einmal auch der fussballerische Prolog von Interesse. Deshalb beginnt die Live-Berichterstattung mit dem ersten Gruppenspiel gegen Gabun schon am Donnerstag, 26. Juli, dem Tag vor der Eröffnungsfeier. Als üppige Vorspeise zur von Star-Regisseur Danny Boyle (Trainspotting, Slumdog Millionaire) inszenierten Zeremonie, die erst um 22 Uhr Schweizer Zeit anfängt, serviert SF 1 am Freitag, 27. Juli, ab 20.05 Uhr die Sportshow «Moments - unvergessliches Olympia» mit Buchli, Hüppi und Studiogästen.

Auch Radiohörer kommen nicht zu kurz

Auf den Radiosendern DRS 1, DRS 3 und DRS 4 News beginnen die Olympia-Tage bereits um 06.00 Uhr. Neben den sportlichen Highlights sollen dank den Informationssendungen «Rendezvous am Mittag», «Echo der Zeit» und «Info3» auch Hintergrundberichte aus den Themenbereichen Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Am 26. Juli heftet sich DRS 3 einen Morgen lang an die Fersen von Gian Gilli und begleitet den Schweizer Chef de Mission bei den letzten Vorbereitungen auf den «Startschuss».

Nach den Winterspielen 2010 in Vancouver, als man hierzulande viele der wichtigsten Entscheidungen zur besten Sendezeit am Abend live mitverfolgen konnte, spielt sich in London vieles während den Bürozeiten ab. Umso wichtiger und gefragter dürfte das Online-Angebot sein. Das SRF bietet unter www.london.srf.ch nicht nur das Fernsehprogramm im Live Stream an, sondern als attraktive Zusatzleistung für Olympia-Freaks auch drei Kanäle mit unkommentierten Direktübertragungen von Sportarten, denen auf SF zwei kein oder wenig Platz eingeräumt wird. Das Internet-Portal dient auch als Archiv, in dem sich Verpasstes nach- oder besonders Schönes immer wieder anschauen lässt.

(bg/Si)

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