Trotz sinkender Zahlen
Social Media noch nicht tot
publiziert: Montag, 15. Dez 2014 / 11:55 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Dez 2014 / 12:13 Uhr
Wachstum in Europa - Rückgang in England, den USA, Japan und China. (Symbolbild)
Wachstum in Europa - Rückgang in England, den USA, Japan und China. (Symbolbild)

Pennsylvania - Die Social-Media-Nutzung ist in mehreren Staaten rückläufig, wie aus dem neunten jährlichen «International Communications Market Report» der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom hervorgeht.

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Insgesamt wurden 9065 Personen befragt, als mögliche Ursache für die rückläufigen Zahlen nennt der Bericht die boomenden Messaging-Dienste wie WeChat und WhatsApp.

Netzwerke noch konkurrenzlos

Neun Staaten werden untersucht, in vier davon geht der Gebrauch sozialer Medien zurück - in China, Japan, Grossbritannien und den USA. In Australien, Deutschland, Italien und Spanien wächst er hingegen. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der Erwachsenen, die zumindest ein Mal wöchentlich ein Social-Media-Portal nutzen, von 56 auf 54 Prozent gesunken, in Grossbritannien sogar von 65 auf 56 Prozent.

«Dass die Leute wieder vermehrt Messaging-Dienste nutzen, spielt hier sicher eine Rolle», so Social-Media-Experte Karim-Patrick Bannour. Dieser Trend gehe vor allem zulasten der klassischen SMS, zudem würden Dienste wie Twitter und Facebook weltweit immer noch wachsen. «Man muss sich um die Social-Media-Plattformen keine Sorgen machen. Derzeit haben sie in ihrer Funktion als Netzwerke nämlich keine Konkurrenz.»

Facebook bleibt unangefochten

Facebook ist in allen untersuchten Ländern nach wie vor das beliebteste soziale Netzwerk - mit Ausnahme Japans, wo Twitter vorne liegt. Unterschiedlich ist jedoch die Ausgangsbasis der Nutzung: der Zugang zum Internet. Den höchsten Anteil an erwachsenen Internetnutzern hat Italien: Waren 2012 noch 69 Prozent online, sind es 2013 schon 75 Prozent. Knapp dahinter folgt Spanien mit einer Steigerung von 72 auf 74 Prozent. In Frankreich verfügen mit 38 von 100 Personen über Breitbandinternet. Das ist die höchste Rate unter den untersuchten Staaten. In Grossbritannien waren es 36 Prozent.

(bert/pte)

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