Abstimmung per Internet und Handy
publiziert: Donnerstag, 21. Apr 2005 / 13:54 Uhr

Zürich - Erstmals in der Deutschschweiz führen im Herbst ausgesuchte Zürcher Gemeinden einen kantonalen Urnengang mit E-Voting durch.

In Zürich wird man per Tastendruck auf dem Handy wählen können.
In Zürich wird man per Tastendruck auf dem Handy wählen können.
3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

smartvote.ch
Mehr zu eVoting auf smartvote.ch.
www.smartvote.ch/

Als gesamtschweizerische Premiere können die Stimmberechtigten ihren Willen auch per Handy kundtun.

Der Kanton Zürich ist neben Genf und Neuenburg eine der Schweizer Pilotregionen für das E-Voting.

Erfolgreicher Test

Im letzten Dezember wurde es bei den Studierendenratswahlen erfolgreich getestet, jetzt werden erstmals in der Deutschschweiz politische Urnengänge per Internet oder Handy durchgeführt, wie Hans Kissling, Chef des kantonalen Statistischen Amtes, vor den Medien sagte.

Aus insgesamt 100 Gemeinden hat der Kanton fünf Städte und neun kleinere Gemeinden ausgesucht, wo am 27. November der Kantonale Urnengang elektronisch stattfindet.

Zudem ist die elektronische Wahl in einem der Zürcher Stadtkreise geplant. Insgesamt sind rund 100 000 Stimmberechtigte betroffen. Bundesvorlagen sind Ende November nicht vorgesehen.

Knackpunkt

Knackpunkt neben der Gewöhnung der Öffentlichkeit ist die Zusammenführung verschiedener elektronischer Systeme der kommunalen Stimmregister zu einem virtuellen kantonalen Stimmregister. Nur im Kanton Zürich wird im Rahmen der vom Bund koordinierten E-Voting-Versuche das Wählen und Abstimmen auch per Handy getestet.

Deshalb werde es im Herbst zu einer schweizerischen, vermutlich gar europäischen Premiere kommen, sagte Kissling.

Dem Stimmrechtsausweis können die Stimmberechtigten Sicherheitscodes und User-ID entnehmen, um ihre Stimme auch per Handy abzugeben. Dabei muss elektronisch auch sichergestellt werden, dass nur eine Stimmabgabe pro Stimmberechtigten erfolgt.

Premiere in Genf

Bereits im vergangenen September stieg die Gesamtschweizer E-Voting-Premiere in Genf. Vier Gemeinden stimmten damals elektronisch - per Internet aber nicht mit Handy - über Eidg. Vorlagen ab.

Die Auswertungen ergaben, dass rund ein Viertel der Stimmenden die neue Möglichkeit nutzte. Bis 2009 sollen die gesetzlichen Grundlagen des Bundes für das E-Voting vorliegen.

(bsk/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - In drei Zürcher Gemeinden ... mehr lesen
Ob E-Voting das Stimmverhalten beeinflusst, sollen nachträgliche Befragungen zeigen.
Das e-Voting-Angebot wurde rege genutzt.
Bülach - Erstmals ist in der Schweiz ... mehr lesen
Bern - Der Kanton Bern will keinen Alleingang beim e-Voting, dem Abstimmen und Wählen über Internet oder per SMS. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Abstimmung am 5. Juni  Bern - Neben den fünf eidgenössischen Abstimmungsfragen entscheiden am 5. Juni die Stimmberechtigten über zahlreiche kantonale Vorlagen. In den Kantonen St. Gallen und Thurgau wird über das Schicksal der Expo2027 befunden. mehr lesen 
Laut Umfrage  Zürich - Die Zustimmung für die Pro-Service-public-Initiative schmilzt laut einer Umfrage. Doch die ... mehr lesen  
Mehr Bürger als noch im April lehnen die Pro-Service-public-Initiative ab.
Künftig mindestens 500'000.-- und die ganze Schweiz inklusive: SwissPass, der schon bald mal GACH heissen könnte.
Etschmayer Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle ... mehr lesen  
Wahlen 2015  Bern/Lausanne - Die SVP hat ihr gutes Resultat bei den Wahlen 2015 einer soliden Wählerbasis und der ... mehr lesen  
Migration, Asyl und Flüchtlinge galten bei der Wählerschaft als wichtigstes Problem. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 16°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 16°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 17°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 18°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 19°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 23°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten