TIR unterstützt das Projekt Tierethik in der Kantonsschule Alpenquai Luzern
publiziert: Dienstag, 1. Okt 2013 / 13:08 Uhr
Nora Flückiger, rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin der TIR, gab den Lernenden einen Einblick in das Schweizer Tierschutzrecht.
Nora Flückiger, rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin der TIR, gab den Lernenden einen Einblick in das Schweizer Tierschutzrecht.

Die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Alpenquai Luzern erlebten am vergangenen Mittwoch einen besonderen Schultag. Im Rahmen des Schulfachs Religionskunde und Ethik organisierte ihr Lehrer Philipp Hagen einen Projekttag zum Thema «Tierethik» mit Unterstützung der Stiftung für das Tier im Recht (TIR).

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Die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Alpenquai Luzern erlebten am vergangenen Mittwoch einen besonderen Schultag. Im Rahmen des Schulfachs Religionskunde und Ethik organisierte ihr Lehrer Philipp Hagen einen Projekttag zum Thema «Tierethik» mit Unterstützung der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). Im Vorfeld des Projekttags hatten die Schülerinnen und Schüler zu einer von ihnen selber gewählten Tierart ein Portrait erarbeitet. So wurden verschiedene Tiere, wie etwa Maus, Huhn, Menschenaffen, Wahlhai, Panda und Meerschweinchen, am Morgen des Projekttags vorgestellt und ihre Bedürfnisse und Eigenheiten aufgezeigt und diskutiert. Im Anschluss bot Nora Flückiger, rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin der TIR, den Lernenden einen Einblick in das Schweizer Tierschutzrecht, aktuelle Spannungsfelder und mögliche Lösungsansätze.

Der Nachmittag diente der Themenfindung für ein Tierethik-Projekt, das bis Ende 2013 umgesetzt werden soll. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrer Entscheidung frei, ob sie sich aktiv für ein tierschutzrelevantes Anliegen einsetzen und beispielsweise einen Informationsstand organisieren oder ein tierethisches Thema in einer schriftlichen Arbeit aufarbeiten möchten. Bei der Themenwahl und der Grobplanung wurden die Schülerinnen und Schüler durch Philipp Hagen und Nora Flückiger unterstützt.

Unerwartete Tierrettung

Die grösste Überraschung wartete allerdings am Ende des Tages, als die Schüler unmittelbar vor dem Schulhaus Alpenquai einen einheimischen Edelkrebs mit einer Länge von rund 15 Zentimetern im Gras vorfanden. Die frisch gebackenen TierethikerInnen erhielten so die Gelegenheit, gemeinsam mit Nora Flückiger und Philipp Hagen einen unerwarteten Tierrettungseinsatz zu leisten.

Die TIR ist überzeugt, dass die Vermittlung ethischer Grundwerte in der Schulausbildung von besonderer Bedeutung für die Mensch-Tier-Beziehung ist. Sie freut sich daher sehr über die Zusammenarbeit mit Kantonsschullehrer Philipp Hagen und dankt ihm für sein Engagement.

(li/Tier im Recht)

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