Tag der Entscheidung für Brunner und Blocher
Zweite Wahlgänge für das Stöckli in fünf Kantonen
publiziert: Sonntag, 27. Nov 2011 / 08:38 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Nov 2011 / 08:57 Uhr
Fünf Kantone werden heute ihre Vertreter für die kleine Kammer bestimmen.
Fünf Kantone werden heute ihre Vertreter für die kleine Kammer bestimmen.

Bern - In den fünf Kantonen Zürich, Aargau, St. Gallen, Uri und Schwyz werden heute Sonntag weitere sechs Ständeratssitze vergeben. Die SVP tritt in allen fünf Kantonen an. Im Rennen sind in Zürich alt Bundesrat Christoph Blocher, in St. Gallen Toni Brunner und im Aargau Ulrich Giezendanner.

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In Zürich sind noch beide Ständeratssitze zu vergeben. Kandidaten sind die Bisherigen Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) sowie SVP-Chefstratege und alt Bundesrat Christoph Blocher. Blocher tritt ohne Unterstützung anderer Parteien zum zweiten Wahlgang an.

Diener und Gutzwiller werden auch von der CVP und der BDP unterstützt. Keine Empfehlung gab die SP ab. Die FDP setzt allein auf Gutzwiller und die GLP und die Grünen nur auf Diener.

Im Kanton St. Gallen hat SVP-Parteipräsident Toni Brunner gute Karten, weil sowohl Paul Rechsteiner (SP) als auch Michael Hüppi (CVP) gegen ihn antreten. Der Quereinsteiger Hüppi wird auch von der FDP unterstützt. Deren Kandidatin Karin Keller-Sutter schaffte die Wahl in den Ständerat am 23. Oktober auf Anhieb.

Historischer Entscheid im Aargau

Der Aargau steht vor einem historischen Entscheid: Bleibt Christine Egerszegi (FDP) - neben Pascale Bruderer von der SP - Ständerätin, vertreten erstmals zwei Frauen den Kanton in Bern. Kann dagegen Ulrich Giezendanner den Sitz der SVP verteidigen, wäre die Aargauer FDP erstmals seit 1948 nicht mehr im Ständerat vertreten.

Unterstützung erhält Egerszegi von CVP, BDP, EVP und den Grünliberalen. SP und Grüne verzichteten auf eine Empfehlung.

Im Kanton Schwyz wird ein Showdown der traditionellen bürgerlichen Parteien erwartet. Die SVP will nach der Wiederwahl ihres Ständerats Alex Kuprecht am 23. Oktober mit Peter Föhn auch noch den zweiten Ständeratssitz übernehmen. Für die CVP tritt der Bisherige Bruno Frick an, für die FDP Vincenzo Pedrazzini.

Im Kanton Uri lagen der Bisherige Markus Stadler (GLP) und Gusti Planzer nach dem ersten Wahlgang praktisch gleichauf. Die CVP, deren Kandidat Isidor Baumann am 23. Oktober die Wahl schaffte, unterstützt Stadler in der zweiten Runde nicht. Die SP hat Stadler Wahlhilfe zugesagt, die FDP dem SVP-Kandidaten Planzer.

(asu/sda)

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