8. Nationaler Tochtertag: «Mädchen-Informatik-los!»
publiziert: Donnerstag, 13. Nov 2008 / 12:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 13. Nov 2008 / 17:36 Uhr

Bern - Rund zehntausend Mädchen haben ihren Eltern bei der Arbeit über die Schulter geschaut. Der 8. Nationale Tochtertag sollte den Mädchen vor allem Informatik-Berufe näher bringen. Die Knaben gingen aber nicht leer aus.

Tausende von Mädchen haben ihren Eltern bei der Arbeit über die Schulter geschaut.
Tausende von Mädchen haben ihren Eltern bei der Arbeit über die Schulter geschaut.
In der ganzen Schweiz öffneten Unternehmen und Staatsbetriebe ihre Tore für den weiblichen Nachwuchs.

Bei der SBB beispielsweise hatten sich für den Anlass nach eigenen Angaben rund 700 Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren angemeldet.

Treffen mit Couchepin

Im Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) besuchten rund sechzig Kinder ihre Eltern am Arbeitsplatz.

Dabei kam es auch zu einem Treffen mit dem Bundespräsidenten und Departementschef Pascal Couchepin, wie das EDI mitteilte.

Ins technisch-naturwissenschaftliche Paul Scherrer Institut haben 57 Mädchen ihre Eltern oder Göttis begleitet. Im Kanton Solothurn folgten 38 Töchter und fünf Söhne der Einladug der Kantonspolizei, frauenuntypische Berufe kennenzulernen.

Der traditionelle Besuch am Arbeitsplatz der Eltern ist nach Angaben der Organisatoren weiterhin die beliebteste Form des Tochtertages.

Interesse an Informatik

Daneben öffeneten dieses Jahr insbesondere die Informatikabteilungen grösserer Betriebe ihre Türen für Mädchen im Rahmen des Projekts «Mädchen-Informatik-los!». Aber auch technische Betriebe waren - wie bereits im vergangenen Jahr - ein Anziehungspunkt für die Mädchen.

Auch die Knaben sollten nicht leer ausgehen: So nutzten immer mehr Lehrpersonen den Tag, um mit Söhnen in der Schule die Vielfalt von möglichen Lebensmustern zu besprechen. Rund 22 Väter besuchten 30 Schulklassen in der Deutschschweiz und erzählten von ihren Erfahrungen mit Teilzeitarbeit, Kinderbetreuung und Haushaltaufteilung.

(bert/sda)

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