Geschichte für den Magen

publiziert: Dienstag, 8. Apr 2008 / 13:59 Uhr

Nicht nur Liebe geht durch den Magen – Geschichte auch. Diesem Grundsatz folgte die Mensa der Uni Zürich und servierte eine Woche lang Gerichte von 1833.

Geschichte, die durch den Magen geht: Ein Gericht von 1833.
Geschichte, die durch den Magen geht: Ein Gericht von 1833.
Speisen im Biedermeier

Der Lehrstuhl für Geschichte der frühen Neuzeit an der Uni Zürich will mit dem neuen Studiengang «Master of Applied history» Geschichte anwendbar machen. Im Rahmen der Fakultätstage der philosophischen Fakultät haben die Historiker etwas ganz besonderes überlegt um Geschichte auch für Nicht-Akademiker erfahrbar zu machen. In Kooperation mit der Mensa werden eine Woche lang Gerichte von 1833 serviert, dem Gründungsjahr der Uni. So kann jeder und jede für wenig Geld eine kleine Zeitreise unternehmen und sich fühlen wie vor 175 Jahren.

Schon probiert?

Heute gibt’s Rindsfleischzopf mit Wurzelgemüse und Brot-Dünkli. Die Petersilie wird frisch darüber gestreut. Im Grunde sieht das Gericht nicht anders aus als Omas Wintereintopf. Das Gespräch an meinem Tisch ist perfekt auf das Essen abgestimmt: diskutiert wird, ob nach Knigges Tischmanieren mit Essen gewartet werden muss, bis alle am Tisch sitzen. Schliesslich triumphiert der Hunger über das Sittenbewusstsein, es wird gegessen. Das Rindsfleisch ist für Zähne aus dem 21. Jahrhundert nicht ganz leicht zu verbeissen, dafür verleiht die Petersilie dem Wurzelgemüse eine angenehme Frische. Ein Essen, das zum kalten Wetter passt.

Erfolg bei Studis

Eine kurze Umfrage im historischen Seminar zeigt: Die Spezial-Menüs sind der Renner! Kaum eine Studentin, die nicht neugierig ist, kaum ein Student, der nicht wissen will, wie man vor 175 Jahren gegessen hat. Aber die Fakultätstage appellierten nicht nur an den Geschmackssinn. Auch fürs Ohr wurde gesorgt, als Fritz Hauser am Dienstag abend für die Uni trommelte. Das Auge wurde durch die Ausstellung von den Siegesobjekten aus einem studentischen Kunstwettbewerb verwöhnt und gegenseitig beschnuppern und Hände schütteln konnte man sich an zahlreichen Vorträgen und Podiumsgesprächen.

(studisurf.ch)

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