Immer höhere Papierberge kosten eine Stange Geld
publiziert: Freitag, 31. Okt 2003 / 16:59 Uhr

Zürich - Die zunehmende Flut an Dokumenten kostet die Schweizer Unternehmen Millionen. Laut einer Studie der Marktforschungsfirma IDC frisst der Aufwand für das Erstellen und Verwalten von Dokumenten 5 bis 15 Prozent des Umsatzes.

Im so genannten digitalen Zeitalter wird immer mehr Papier gebraucht: ein Paradoxum?
Im so genannten digitalen Zeitalter wird immer mehr Papier gebraucht: ein Paradoxum?
In der Schweiz verbraucht das Kaderpersonal fast die Hälfte seiner teuren Arbeitszeit (46 Prozent) für Dokumente, wie IDC-Associate Vice President, Wafa Moussavi-Amin, bei der Präsentation der Studie vor den Medien in Zürich sagte.

Trotz dieser Zahlen seien Strategien zur Verwaltung von Dokumenten in digitaler oder Papierform (beispielsweise E-Mails, Faxe, Multimedia-Inhalte) eine Seltenheit.

88 Prozent der rund 1000 befragten Geschäftsleitungsmitglieder konnten nicht sagen, wieviel ihre Firma für die Herstellung und Verwaltung von Dokumenten ausgibt. Dies sei angesichts der hohen Kosten erschreckend, sagte Moussavi-Amin.

In gewissen Unternehmen gebe es nach Fusionen oder Übernahmen keine einheitlichen Modelle zur Zusammenführung von Dokumentenprozessen, heisst es in der Studie.

Dies gehe ins Geld: Wenn ein Mitarbeiter eine Akte nicht finde, seine 60 Kollegen um Hilfe bitte und diese nur eine Minute darüber nachdächten, sei sofort mehr als eine Stunde Arbeitszeit vergangen.

Dokumente seien für die meisten Unternehmen unerlässlich, sagte Moussavi-Amin. Allerdings sei das papierlose Büro immer noch eine Illusion. Die meisten digitalen Dokumente würden ausgedruckt. Dadurch steige die Papierflut jährlich um über 20 Prozent.

Dabei sei die Verschwendung hoch: In 46 Prozent der befragten Schweizer Firmen würden 10 Prozent aller gedruckten Dokumente wegen falscher Information oder Fehlbehandlung zu Abfall. 14 Prozent der Unternehmen schätzen ihren Ausschuss gar grösser als 30 Prozent.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung ... mehr lesen  
Einschulung.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 20°C 33°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
St. Gallen 18°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 18°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 19°C 30°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 21°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Lugano 22°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten