Kirche
Schweizer Franziskaner von Finanzmisere des Ordens nicht betroffen
publiziert: Sonntag, 21. Dez 2014 / 13:18 Uhr
Der Kustos der Schweizer Franziskaner, Pater Raphael Fässler vom Kloster Maria Dreibrunnen (Bild), betont dass das humanitäre Hilfswerk «Missionsverein der Schweizer Franziskaner in keinem Zusammenhang mit der Ordensleitung in Rom steht.
Der Kustos der Schweizer Franziskaner, Pater Raphael Fässler vom Kloster Maria Dreibrunnen (Bild), betont dass das humanitäre Hilfswerk «Missionsverein der Schweizer Franziskaner in keinem Zusammenhang mit der Ordensleitung in Rom steht.

Wil SG - Die Schweizer Franziskaner sind von den finanziellen Unregelmässigkeiten in der Ordenszentrale in Rom nicht betroffen. Die Franziskanerkustodie Helvetia ist finanziell eigenständig und wirtschaftlich von der Ordenskurie in Rom unabhängig.

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Der Kustos der Schweizer Franziskaner, Pater Raphael Fässler vom Kloster Maria Dreibrunnen bei Wil SG, betont in einer Stellungnahme, dass das humanitäre Hilfswerk «Missionsverein der Schweizer Franziskaner sowohl juristisch als auch finanziell in keinem Zusammenhang mit der Ordensleitung in Rom steht».

Es seien keine Gelder des Missionsvereins nach Rom geflossen, heisst es in der Mitteilung, die am Samstag auf der Homepage des Ordens veröffentlicht wurde. Der Verein unterstütze Projekte, die direkt Armen und Benachteiligten zugute kommen. Diese würden «stets seriös begleitet und überprüft».

Zentrale am Rande des Zusammenbruchs

Von den Unregelmässigkeiten in Rom seien die Schweizer Ordensbrüder «emotional betroffen», schreibt Fässler. Die weltweite Ordensgemeinschaft werde darauf drängen, dass die erhobenen Vorwürfe aufgeklärt würden.

Wegen dubioser Finanzgeschäfte steht die Franziskaner-Ordenszentrale am Rande des finanziellen Zusammenbruchs. Der Generalminister Michael Anthony Perry hatte seine Ordensbrüder in aller Welt am Freitag in einem Brief über die finanziellen Probleme informiert. Die Ermittlungsbehörden wurden eingeschaltet.

Die Franziskaner leben nach dem Gelübde der Armut. Heute ist der Orden nach eigenen Angaben mit 14'000 Mitgliedern die zweitgrösste Bruderschaft der Welt und in etlichen Ländern aktiv. In der Schweiz umfasst der Orden derzeit 25 Brüder.

(asu/sda)

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