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Thema: Eine Big-Brother-Regierung à la Orwell

Schweizer sind gegenüber den USA sehr misstrauisch
Der US-Kongress hat nach den Attacken von 9/11, vom 11. September 2001, die Überwachung des Telefon- und Internetverkehrs verschärft. Dadurch sollen dutzende von Terrorattacken vereitelt worden sein, sagt jetzt der Chef der National Security Agency (NSA) General Keith Alexander.

In der Schweiz ist man inzwischen sehr misstrauisch geworden gegenüber dem Wahrheitsgehalt von solchen Verlautbarungen aus den USA. Schon der Tonking Zwischenfall, ein Angriff unter falscher Flagge der USA, der Daniel Ellsberg seinerzeit aufdeckte, führte zu diesem Misstrauen gegenüber den USA. http://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall. Dieser inszenierte Zwischenfall im Golf von Tonkin wurde zum Anlass genommen den Vietnamkrieg auszuweiten, Nordvietnam zu bombardieren. Der Vietnamkrieg hat am Ende 55‘000 US-Soldaten das Leben gekostet und schätzungsweise drei Millionen Vietnamesen, Laoten und Kambodschanern.

Der Irakkrieg wurde von den USA mit der Behauptung begonnen, Saddam Hussein bedrohe mit seinen Massenvernichtungsmittel den Weltfrieden. Für die USA waren diese Massenvernichtungsmittel aber nur ein Vorwand um im Rahmen ihres Krieges gegen Terror den Irak anzugreifen und zu besetzen. UNO Experten im Irak, auch der Waffeninspektor Scott Ritter aus den USA, hatten schon vor dem Irakkrieg die Existenz von solchen atomaren und chemischen Massenvernichtungsmittel im Irak verneint. http://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg

Das Misstrauen in der Schweiz gegenüber den USA geht heute schon so weit, dass nach einer Umfrage der Gratiszeitung 20 Minuten in der Schweiz 56,8 Prozent bei einer Befragung sogar die 9/11 Verschwörungsversion der Bush Regierung bezweifeln. 56,8 Prozent der Befragten glauben nicht mehr daran, dass Osama Bin Laden in seiner Höhle in Afghanistan mit seinen 19 mit Teppichmessern bewaffneten Terroristen hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center und das Pentagon gestanden haben.
http://www.20min.ch/community/stories/story/25408205 in der Schweiz

Auf Grund der Telefon- und Überwachung, und auch mit Informationen von Kontaktpersonen erstellten die US-Behörden geheime Terrorlisten. Diese Bespitzelungen sind jetzt durch die Enthüllungen durch den ehemaligen CIA-Agenten Snowden wieder im Gespräch. Dubiose Terrorlisten kamen auch in Grossbritannien zum Einsatz. Die britische Journalistin Victoria Brittain schildert in ihrem Buch „Shadow Lives“ das Schicksal von Angehörigen von „Verdächtigen“ die in Grossbritannien auf Grund von solchen obskuren „Terrorlisten“ jahrelang inhaftiert wurden. Viele dieser Gefangenen wurden nicht orientiert für welches Verbrechen sie gefangen gehalten wurden. Sie wussten Jahre nicht warum sie verhaftet wurden. Sie wurden nicht einmal verhört. Ihre Verbrechen blieben geheim. Vergeblich schrieben die Inhaftierten Briefe, auch an den britischen Premierminister Tony Blair und an Prinz Charles. Einige dieser Verdächtigen wurden von Grossbritannien auch nach Guantánamo überstellt, zur weiteren Behandlung, das heisst sie wurden dort gefoltert.
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