Datenschutzbeauftragter heisst Internet-Vaterschaftstests gut
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 15:12 Uhr

Bern - Der Eidg. Datenschutzbeauftragte (EDSB) hat das Datenschutzkonzept der Gentest.ch GmbH in Zürich gutgeheissen. Die betroffene Firma will die Einwilligung zu Vaterschaftstests besser überprüfen. Damit sollen heimliche Tests verhindert werden.

Ein Gentest bringt Sicherheit über Verwandtschaftsverhältnisse.
Ein Gentest bringt Sicherheit über Verwandtschaftsverhältnisse.
Gentest.ch, die via Internet Vaterschaftstest anbietet, will laut dem Ende Februar eingereichtem Konzept die schriftliche Einwilligung aller involvierten Personen kontrollieren. Die Einwilligung vom mutmasslichen Vater, Mutter und Kind soll anhand von Ausweiskopien und telefonisch überprüft werden.

Dies gab EDSB-Infochef Kosmas Tsiraktsopulos bekannt, der damit einen Bericht der Pendlerzeitung 20 minuten bestätigte.

Falls nach diesen Überprüfungen weiter der Verdacht auf einen heimlichen Test besteht, muss der Test abgebrochen werden oder Gentest.ch muss die Proben selber entnehmen. Diese Proben müssen von einem Wangenabstrich aus dem Mund stammen. Dadurch bestehe Klarheit, dass die betroffene Person auch ihre Einwilligung gebe, sagte Tsiraktsopulos weiter.

Die Firma Gentest.ch hatte den EDSB am 13. Januar über ihre Absicht informiert, in Zusammenarbeit mit einem Labor in Deutschland den Vertrieb von genetischen Untersuchungen, insbesondere von Vaterschafts- und Verwandtschaftstests und DNA-Identifikationen, anzubieten. Nach Ansicht des EDSB waren dabei aber die Persönlichkeitsrechte des Kindes und des Ehepartners erheblich gefährdet.

Der Firma wurde deshalb Ende Januar eine zehntägige Frist eingeräumt, zu reagieren. Wären die EDSB-Empfehlungen abgelehnt oder nicht befolgt worden, hätte der EDSB die Angelegenheit der Eidg. Datenschutzkommission vorgelegt. Der Kommissionsentscheid wäre dann nur noch beim Bundesgericht anfechtbar, sagte Tsiraktsopulos weiter.

(fest/sda)

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