G-8-Staaten gegen stärker gegen Produkt-Piraterie vor
publiziert: Donnerstag, 7. Jun 2007 / 22:56 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Jun 2007 / 23:26 Uhr

Heiligendamm - Die sieben führenden Industriestaaten und Russland (G-8) gehen stärker gegen die weltweit grassierende Produktpiraterie vor. Zum Schutz geistigen Eigentums wird auch eine stärkere Kooperation mit Schwellenländern wie China angestrebt.

Plagiate sind vor allem in China und den asiatischen Ländern verbreitet und als Souvenir beliebt.
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«Wir werden uns bemühen, weltweit stärker ein wirtschaftliches und politisches Umfeld zu schaffen, das Innovationen fördert und schützt», heisst es in einer in Heiligendamm verabschiedeten Erklärung der G-8-Staats- und Regierungschefs.

Die G-8-Staaten betonen, dass konkrete Massnahmen dringend nötig seien. Die Nachfrage nach gefälschten Produkten insgesamt soll eingedämmt werden. Die weltweiten Schäden wegen der Produktpiraterie werden auf jährlich 120 Mrd. Euro geschätzt. China und die asiatischen Länder gelten als Hochburgen der Fälscher.

«Mehr denn je bilden Wissenschaft, Forschung und Innovationen die Grundlage für die wirtschaftliche Prosperität», heisst es in der G-8-Erklärung. Entsprechende Strategien zur Stärkung der Innovationen müssten die Industrieländer, die stark wachsenden Schwellenländer sowie Entwicklungsländer gleichermassen ergreifen.

Der Schutz geistigen Eigentums soll Teil des auf dem G-8-Gipfel von der deutschen Präsidentschaft initiierten «Heiligendamm-Prozesses» sein, der einen stärkeren Dialog der Industrieländer mit den boomenden Schwellenländern vorsieht.

Als konkrete Massnahmen streben die G-8 eine bessere Zusammenarbeit der G8-Zollbehörden an. Dazu sollen neue Leitlinien bei der Bekämpfung der Produktpiraterie erarbeitet sowie ein neues Informationssystem eingeführt werden.

(fest/sda)

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