Hinsehen: Mit Christian Gross, Emil Steinberger und Fiona Hefti
publiziert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 11:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Sep 2008 / 14:11 Uhr

St. Gallen - Weder sehen noch hören können - für taubblinde Menschen in der Schweiz ist dies Tag für Tag Realität. Eine Plakatkampagne des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen (SZB) macht auf die Anliegen und Bedürfnisse taubblinder Menschen aufmerksam.

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Er wird dabei von Fiona Hefti, Christian Gross und Emil Steinberger unterstützt.

Alltägliche Handlungen wie beispielsweise Lesen, Sprechen, Kochen, Einkaufen oder die Strasse überqueren sind für taubblinde Menschen sehr schwierig und ohne fachkundige Begleitung und Unterstützung fast unmöglich.

Hört und sieht man nur wenig oder überhaupt nicht mehr, sind die Mobilität, die Kommunikation und der Zugang zu Informationen stark eingeschränkt.

Mit der Plakatkampagne macht der SZB auf die Probleme und Bedürfnisse von taubblinden Menschen aufmerksam und ruft zur Unterstützung auf.

Fiona Hefti, Christian Gross und Emil Steinberger haben versucht, sich auf den Plakaten gedanklich in die Welt einer taubblinden Person zu versetzen. Sie drücken damit ihre Solidarität mit diesen Menschen aus. Ab 13. Februar sind die eindrücklichen Plakate in grösseren Städten der Deutschschweiz und der Romandie zu sehen.

Der SZB setzt sich seit 1903 dafür ein, dass taubblinde und blinde Menschen eine fachgerechte und angemessene Beratung und Betreuung erhalten. Um den schwierigen Alltag dieser Menschen zu erleichtern, berät und begleitet er sie. Der SZB stellt spezielle Hilfsmittel, wie weisse Blindenstöcke, sprechende oder tastbare Geräte sowie Blindenschriftmaterialien zur Verfügung, damit auch diese Menschen ein möglichst unabhängiges Leben führen können.

Darüber hinaus schult der SZB Fachpersonen im Sehbehindertenwesen mit Fort- und Weiterbildungskursen, führt eine Fachstelle für optische Hilfsmittel, eine Fachbibliothek sowie eine Ludothek für blinde und sehbehinderte Menschen.

(li/pd)

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