Iranische Asylsuchende in Zürich beginnen Hungerstreik
publiziert: Mittwoch, 10. Dez 2003 / 18:30 Uhr

Zürich - 50 iranische Asylsuchende haben um 9 Uhr im Container bei der Offenen Kirche St. Jakob in Zürich einen unbefristeten Hungerstreik begonnen. Sie wollen damit die Aufnahme aller iranischen Asylsuchenden in der Schweiz erreichen.

Mit einem Hungerstreik wollen 50 Asylsuchende eine Aufnahme in der Schweiz erzwingen.
Mit einem Hungerstreik wollen 50 Asylsuchende eine Aufnahme in der Schweiz erzwingen.
Mit der Aktion fordern die Menschenrechtsgruppe augenauf und die Iraner, dass alle Asylsuchenden aus ihrer Heimat in der Schweiz aufgenommen werden, solange das unterdrückerische islamische Regime herrsche. Der Bundesrat dürfe Iran nicht als sicheres Land anerkennen und daher auch nicht die Rückkehr dorthin verlangen.

Der Iran sei nicht auf der Liste der sicheren Länder, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF) Dominique Boillat. Eine generelle Aufnahme aller iranischen Asylsuchenden sei dennoch nicht möglich: Das BFF prüfe jeden Fall individuell.

Ist eine Rückkehr nicht zumutbar, erhalten Iranerinnen und Iraner laut Boillat entweder Asyl oder werden bei negativem Asylentscheid vorläufig aufgenommen. Ende November lebten in der Schweiz 1221 Iraner ohne definitiven Asylentscheid. Davon seien 169 Personen vorläufig aufgenommen und bei 310 Personen sei die Rückführung suspendiert.

(tr/sda)

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