Zu oft verdorbenes Frittieröl in Zürcher Restaurants
publiziert: Mittwoch, 24. Jul 2002 / 11:33 Uhr

Zürich - In Zürcher Restaurants wird noch immer häufig verdorbenes Frittieröl verwendet, wie das Kantonale Labor in seinem Jahresbericht 2001 schreibt. Bei über zehn Prozent der Proben war das Öl so stark verdorben, dass eine Strafanzeige erfolgte.

Die Lebensmittelinspektoren führten im letzten Jahr 6678 Kontrollen in Zürcher Gastronomiebetrieben durch. (Bild: Archiv)
Die Lebensmittelinspektoren führten im letzten Jahr 6678 Kontrollen in Zürcher Gastronomiebetrieben durch. (Bild: Archiv)
In den 4752 Gastwirtschaftsbetrieben des Kantons Zürich haben Lebensmittelinspektoren im letzten Jahr 6678 Kontrollen durchgeführt. Bei 424 Inspektionen sind erhebliche oder sogar massive Mängel festgestellt worden, wie das Labor mitteilte.

In 90 Prozent der Fälle sei die Lebensmittelsicherheit jedoch als einwandfrei oder nur geringfügig eingeschränkt beurteilt worden. Nicht zufrieden waren die Inspektoren mit elf Prozent der kontrollierten Metzgereien und Bäckereien/Konditoreien sowie mit sechs Prozent der Lebensmittelgeschäfte.

In Restaurants wurde 480 Mal Frittieröl kontrolliert. In 145 Fällen (30 Prozent) war das Öl verdorben. In 51 Fällen machte das Labor eine Strafanzeige, weil der Toleranzwert massiv oder in kurzer Zeit wiederholt überschritten wurde.

Wie in den Vorjahren ergab die gezielte Suche nach Fehlern mit mikrobiologischen Analysen in «kritischen» Verpflegungsbetrieben ein bedenkliches Bild. 60 Prozent der Schlagrahmproben, 42 Prozent der Teigwarengerichte, 41 Prozent der Gemüsegerichte und 39 Prozent der Proben von gekochtem Reis seien als wertvermindert oder gar verdorben beurteilt worden.

Das Kantonale Labor hat im letzten Jahr insgesamt 19'492 Proben chemisch, mikrobiologisch, physikalisch oder sensorisch untersucht. Von den 16'435 der Lebensmittelgesetzgebung unterstehenden Proben wurden 1957 beanstandet. In 578 Fällen waren die Produkte ungenügend oder falsch beschriftet.

Die Kontrollen der Lebensmittelinspektoren ergaben in 63 Fällen so gravierende Fehler, dass ein Benützungsverbot für Einrichtungen oder Teilbereiche eines Betriebs erlassen wurde. Acht Betriebe wurden aufgrund schwerwiegender hygienischer Mängel vorübergehend geschlossen.

(gä/sda)

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