2009: Das tödlichste Jahr für Journalisten
publiziert: Freitag, 18. Dez 2009 / 07:40 Uhr

New York - Mit 68 Opfern weltweit war 2009 einer Aktivistengruppe zufolge das tödlichste Jahr für Journalisten. Wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) erklärte, stieg die Zahl deutlich über die 42 registrierten Fälle im Vorjahr.

Das bisher blutigste Jahr für Medienvertreter mit 67 Opfern war 2007, als die Gewalt im Irak ihr grösstes Ausmass erreichte. (Symbolbild)
Das bisher blutigste Jahr für Medienvertreter mit 67 Opfern war 2007, als die Gewalt im Irak ihr grösstes Ausmass erreichte. (Symbolbild)
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Das bisher blutigste Jahr für Medienvertreter mit 67 Opfern war 2007, als die Gewalt im Irak ihr grösstes Ausmass erreichte. In diesem Jahr lag der Irak auf der Rangliste der gefährlichsten Länder für Journalisten auf Platz drei.

Vier Medienvertreter starben in dem Zweistromland, so wenig wie seit der US-Invasion 2003 nicht mehr. Mit 32 Toten stehen die Philippinen an der Spitze der Auflistung. Davon entfielen 31 auf ein Massaker im Süden des Landes, als im November eine einflussreiche Familie politische Gegner ausschaltete.

Das vom Bürgerkrieg zerrissene Somalia ist für Reporter das zweitgefährlichste Land der Welt. Insgesamt habe die weitaus grösste Zahl der Opfer für lokale Medien gearbeitet, sagte CPJ-Chef Joel Simon.

(zel/sda)

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