Armee in Sri Lanka beginnt mit Vormarsch
publiziert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 13:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 14:52 Uhr

Colombo - Die Armee Sri Lankas hat ihren Vormarsch auf das Gebiet der Tamilen-Rebellen begonnen. Truppen seien drei Kilometer weit in das von den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) kontrollierte Gebiet im Norden der Insel vorgestossen.

Die Abwanderung in Sri Lanka nimmt tendenziell wieder zu.
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Mindestens 18 Tamilen-Rebellen seien getötet worden, teilte ein Armeesprecher mit. Die Operation habe wenige Stunden vor dem offiziellen Ende der Waffenruhe um Mitternacht begonnen. Kurz nach Ablauf des Waffenstillstands flog die Luftwaffe einen Bombenangriff auf die Rebellenhochburg Kilinochchi.

Das Verteidigungsministerium teilte mit, der Luftangriff habe einer Versammlung hochrangiger Tamilen-Rebellen gegolten. Die Piloten hätten die Zerstörung des Zieles bestätigt. Um welche Anführer es sich handelte, teilte das Ministerium nicht mit.

Am Mittwoch um Mitternacht endete ein 2002 ausgehandelter Waffenstillstand, der jedoch de facto keine Gültigkeit mehr hatte: Seit mehreren Wochen nimmt die Gewalt zwischen den LTTE und der Regierung wieder zu.

Mehr Asylgesuche in der Schweiz

Wegen des Krieges zwischen Singhalesen und Tamilen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz von Personen aus Sri Lanka markant gestiegen. Bis Ende November beantragten 570 Personen Asyl - fast doppelt so viel wie 2006.

2006 hatten nach Angaben des Bundesamtes für Migration (BFM) 328 Personen aus Sri Lanka Asyl beantragt. Die Gesamtzahlen für 2007 liegen gemäss BFM-Sprecher Jonas Montani noch nicht vor.

Das BFM beobachte seit etwa zwei Jahren, «dass die Zahl der Asylsuchenden aus Sri Lanka tendenziell zunimmt», sagte er. Damit bestätigte Montani eine Meldung der Gratiszeitung «.ch». Der Konflikt habe sich schon vor dem offiziellen Ende des Waffenstillstands verschärft.

(ht/sda)

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