Discovery auf dem Rückflug
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 07:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 13:22 Uhr

Houston - Nach dem Abkoppeln von der Internationalen Raumstation ISS hat die Crew ihren Rückflug ohne Probleme fortgesetzt. Die Raumfähre «Discovery» war am späten Dienstagabend Richtung Erde gestartet.

Die Discovery wird am Freitag auf der Erde zurückerwartet.
Die Discovery wird am Freitag auf der Erde zurückerwartet.
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Das Shuttle war acht Tage lang an die ISS angedockt gewesen - einen Tag länger als geplant.

Das Abkoppeln um 23.10 Uhr MEZ verlief erfolgreich, wie der stellvertretende Leiter des ISS-Programms bei der US-Weltraumbehörde NASA, Kirk Shireman, in Houston sagte.

Die Discovery wird am Freitag um 21.56 Uhr MEZ auf der Erde zurückerwartet. An Bord sind der deutsche Astronaut Thomas Reiter, der 167 Tage in der ISS verbracht hatte, der schwedische ESA-Astronaut Christer Fuglesang - der erste Schwede im Weltall - und fünf US-Astronauten.

Wichtige Augaben erfüllt

Alle Hauptziele sind erreicht worden: die Installation eines zwei Tonnen schweren Trägers, der Ausbau des Stromversorgungssystems und das Einholen des alten Sonnensegels. Dieses hatte der Crew grosse Schwierigkeiten bereitet, weswegen die NASA die Mission um einen Tag verlängerte.

Der US-Astronaut Robert Curbeam und der Schwede Fuglesang bauten das eingeklemmte Segel schliesslich am Montag ab. Nachdem im September zwei neue angebracht worden waren, stand das alte im Weg. Das zweite alte Sonnensegel soll im März eingeholt werden. Danach werden die beiden an anderer Stelle montiert.

Vier Ausseneinsätze sind Rekord

Curbeam brach mit dem vierten Weltraumspaziergang innerhalb einer Mission einen 25 Jahre alten Rekord. Insgesamt war er 45 Stunden und 34 Minuten im Ausseneinsatz.

Da die Mission ein Tag länger dauerte, wurde das Zeitfenster für eine sichere Rückkehr um einen Tag verkürzt. Spätestens am Samstag muss die Fähre wieder auf der Erde sein, länger reicht der Sauerstoff- und Energievorrat nicht.

Ziel der Mission war, die Raumstation für den Einbau weiterer Module wie dem europäischen Forschungslabor Columbus bereit zu machen. Ausserdem sollen mehr Astronauten dauerhaft auf der Station leben können; bislang können dies nur drei gleichzeitig.

(bert/sda)

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