Greenpeace protestiert mit Walkadaver
publiziert: Donnerstag, 19. Jan 2006 / 00:18 Uhr

Berlin - Aus Protest gegen den Walfang hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace einen Walkadaver zur japanischen Botschaft in Berlin transportiert.

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor der japanischen Botschaft in Berlin.
Greenpeace-Aktivisten protestieren vor der japanischen Botschaft in Berlin.
5 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
WaleWale
WalfangWalfang
Der schätzungsweise 20 bis 25 Tonnen schwere und rund 17 Meter lange Finnwal wurde auf einem Tieflader zu dem Botschaftsgelände gebracht. «Wir wollen Japan zeigen, wie unsinnig Walfang ist und dass das Töten aufhören muss», begründete Greenpeace-Sprecher Björn Jettka die Aktion.

Auch an gestrandeten und lebenden Tieren könne geforscht werden. Mit dem Protest würden zugleich Umweltschützer unterstützt, die seit Mitte Dezember japanische Walfänger in der Antarktis blockierten. Trotz weltweiter Proteste fangen japanische Fischer jedes Jahr Wale.

Japanische Kritik

Die Botschaft kritisierte die Aktion. «Der Walfang zu Forschungszwecken, den Japan durchführt, richtet sich nach den Bestimmungen des internationalen Walfangabkommens», erklärte Botschaftssekretär Kazuya Otsuka. Die Polizei hatte die Aktion kurzfristig genehmigt, da die «Würde der japanischen Botschaft nicht gefährdet» sei, wie es hiess.

Der Wal war am Samstag in Mecklenburg-Vorpommern gestrandet und tot geborgen worden. Nach der Protestaktion soll das auf 10 bis 20 Jahre geschätzte Tier am Donnerstag zum Stralsunder Meeresmuseum gebracht werden, wo es untersucht werden soll.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mexiko-Stadt - Die Walfangnationen ... mehr lesen
32 Länder stimmten dagegen, Japan den kommerziellen Fang von Kleinwalen vor seinen Küsten zu erlauben.
Wellington - Bei einer Protestaktion ... mehr lesen
Es wurde niemand verletzt. (Archivbild)
Greenpeace hat die japanische Walfangflotte aufgespürt, die erneut ausgelaufen ist, um Grosswale zu jagen.
Hamburg - Ein Greenpeace-Schiff ist ... mehr lesen
Ayukawa - Yuichi Kimura versteht die ... mehr lesen
In Japan herrscht in Sachen Walfang viel Nostalgie.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einschulung.
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen  3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 1°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 4°C 7°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 3°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 0°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 1°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Genf 3°C 7°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten