Auf Trump-Linie
Nach erbittertem Streit schwenkt Rubio doch ein
publiziert: Samstag, 28. Mai 2016 / 11:40 Uhr
Trump und Rubio haben sich im Vorwahlkampf bis an die Grenze der persönlichen Beleidigung bekriegt.
Trump und Rubio haben sich im Vorwahlkampf bis an die Grenze der persönlichen Beleidigung bekriegt.

Washington - Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump und sein einst erbitterter Widersacher Marco Rubio haben sich offenbar versöhnt. Rubio kündigte an, er werde sich am Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland für Trump einsetzen.

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Rubio will seine während des Vorwahlkampfes gewonnenen Delegiertenstimmen freistellen, wie CNN am Freitag berichtete. Der US-Sender strahlt am Sonntag ein Interview mit Rubio aus.

Trump und Rubio haben sich im Vorwahlkampf bis an die Grenze der persönlichen Beleidigung bekriegt. Rubio bezeichnete Trump unter anderem als «Hochstapler», der für das Präsidentenamt nicht geeignet sei. «Ich möchte hilfreich sein. Ich möchte nicht etwas kaputt machen, weil ich nicht will, dass Hillary Clinton Präsidentin wird», sagte Rubio CNN nun.

Rubio sei am besten geeignet

Trump forderte Rubio auf, seine Meinung zu ändern und noch einmal für das Amt als Senator in Florida zu kandidieren. «Es ist wichtig, die Mehrheit zu halten», schrieb Trump auf Twitter. Rubio sei dafür am besten geeignet. Im Wahlkampf hatte Trump seinen damaligen Widersacher noch vorgeworfen, «ein Desaster für Florida» zu sein der nicht einmal «bei einer Wahl zum Hundefänger gewählt» würde.

Rubio ist ein weiteres Beispiel prominenter Republikaner, die sich allmählich hinter Trump einordnen. Zuvor hatten sich schon seine einstigen Gegenkandidaten Chris Christie und Ben Carson mit Trump verbündet, auch der einstige Trump-Gegner Lindsey Graham hat zumindest seine Attacken auf Trump eingestellt.

(kjc/sda)

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