Noch kann die Natur viel CO2 aufnehmen
publiziert: Donnerstag, 2. Aug 2012 / 16:12 Uhr
Pflanzen und Ozeane können CO2-Anstieg bislang abpuffern.
Pflanzen und Ozeane können CO2-Anstieg bislang abpuffern.

Washington - Ozeane und Ökosysteme können etwa die Hälfte des weltweit freigesetzten Klimagases Kohlendioxid (CO2) wieder aufnehmen, wie US-Forschende berichten. Nur der Rest sammelt sich in der Atmosphäre an. Die Aufnahmekapazität könnte aber irgendwann erschöpft sein.

Die Aufnahme von CO2 an Land und im Wasser habe sich innerhalb der letzten 50 Jahre von 2,4 auf rund fünf Milliarden Tonnen verdoppelt, schreibt ein Team um Ashley Ballantyne von der Universität von Colorado im Fachblatt «Nature». Die CO2-Emissionen hätten sich in diesem Zeitraum vervierfacht.

«Wir waren recht erstaunt über unsere Ergebnisse», sagte Ballantyne. Mehrere andere jüngst veröffentlichte Studien hätten darauf hingedeutet, dass die CO2-Aufnahmefähigkeit bereits gesunken sein soll. «Wir haben herausgefunden, dass die Erde jedes Jahr mehr CO2 aufnimmt und dass es keinen Hinweis dafür gibt, dass diese Absorption geschwächt werden könnte», erläuterte Ballantyne.

Die Weltmeere können CO2 aufnehmen und über Jahrhunderte lagern. An Land verbrauchen Bäume und andere Pflanzen das Gas bei der Photosynthese. Ballantyne warnte aber davor, dies als Weg zur langfristigen, automatischen CO2-Reduzierung zu betrachten. Die CO2-Anreicherung der Ozeane macht das Wasser immer saurer, wodurch es weniger CO2 lösen kann. Irgendwann werde eine kritische Grenze erreicht sein. Die Forschung müsste diese Systeme besser verstehen, um die künftigen CO2-Werte und damit die Entwicklung des Klimawandels besser voraussagen zu können, schreiben die Forschenden.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Weltweit leidet die Gesundheit von rund 200 Millionen Menschen unter Umweltverschmutzungen. (Symbolbild)
Weltweit leidet die Gesundheit von rund 200 ...
Top 10  Zürich - Blei, Öl, Quecksilber oder Pestizide: Weltweit leidet die Gesundheit von rund 200 Millionen Menschen unter Umweltverschmutzungen. 
Pestizid mit Alzheimer in Zusammenhang gebracht New Brunswick/Atlanta - Der Kontakt mit einem in der Vergangenheit oft eingesetzten Pestizid kann die ...
Untersuchte Patienten haben signifikant erhöhte DDE-Werte im Blut. (Symbolbild)
ETH-Zukunftsblog Erfolgsgeschichte  In diesen Tagen werden in Stockholm wieder die Nobelpreise gesprochen. Grund genug, sich an zwei Preise im ...  
Thomas Peter ist Vorsteher des Departements Umweltsystemwissenschaften und Professor für Atmosphärische Chemie am Institut für Atmosphäre und Klima.
Anthony Patt ist Professor für Mensch-Umwelt-Systeme am Departement Umweltsystemwissenschaften. Er forscht insbesondere zu angewandten Fragen der Klimapolitik.
ETH-Zukunftsblog Zwiespalt  Vergangenen Freitag erschien der erste von drei Teilen des fünften Weltklimaberichts. Die früheren Ausgaben sollten als Wegweiser für die ...  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Henau 2224
    Der perfekte (Massen-)Mord. "Bei der Nutzung im Körper von Krebspatienten existiert allerdings das ... Di, 15.04.14 00:52
  • keinschaf aus Henau 2224
    Antiklumpmittel Was mich bei solchen Problemen immer wieder beschäftigt, ist die ... Fr, 11.04.14 10:17
  • keinschaf aus Henau 2224
    Lesen Sie dazu... ....auch den Artikel in der AZ. Es gibt dort einen interessanten ... Fr, 11.04.14 04:42
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Forum Als ich diesen Bericht gelesen habe, habe ich an bestimmte ... Fr, 11.04.14 03:43
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Rechtsradikal zum xten! Noch immer verehren viele Moslems Herrn ... Mi, 09.04.14 03:38
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Rechtsradikal? Mensch ich hatte einen tollen Text verfasst! Weg! Dafür ist jetzt ... Di, 08.04.14 20:44
  • keinschaf aus Henau 2224
    Achtung! Linksradikales Gedankengut Wenn ein linksextremer Journalist dies schreibt, muss es ja stimmen, ... Di, 08.04.14 20:18
  • FrlRottenmeier aus frankfurt 6
    Achtung! Rechtsradikales Gedankengut ... Di, 08.04.14 15:24
Anthony Patt ist Professor für Mensch-Umwelt-Systeme an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Greasing the wheels of change The IPCC has released the final installment of its ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 8°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 6°C 15°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 9°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 10°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Luzern 10°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 8°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 11°C 23°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten