Schweizer Professor erhält Nobelpreis

publiziert: Mittwoch, 9. Okt 2002 / 13:29 Uhr

Stockholm - Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht an den Schweizer Kurt Wüthrich, den US-Amerikaner John Fenn und den Japaner Koichi Tanaka. Der Preis geht zur Hälfte an Wüthrich. Fenn und Tanaka erhalten je einen Viertel.

Kurt Wüthrich, Professor für Biophysik an der ETH.
Kurt Wüthrich, Professor für Biophysik an der ETH.
Die drei Forscher erhalten die Auszeichnung für revoutionierende Analysemethoden von Biomolekülen, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mitteilte.

Das gebe die Möglichkeit Proteine nachzuweisen, zu analysieren und dreidimensional darzustellen. Ihre Entwicklung habe das Verständnis der Lebensprozesse erweitert.

Fenn und Tanaka hatten Methoden zur massenspektrometrischen Analyse von Biomolekülen entwickelt. Wüthrich hat die Kernspintomographie für Proteine nutzbar gemacht.

Der 64-jährige Wüthrich ist Leiter des Instituts für Molekularbiologie und Biophysik an der ETH-Zürich und renommierter Prionenforscher. Er befasst sich mit Prionenkrankheiten wie Rinderwahnsinn und Creutzfeld-Jakob-Erkrankungen beim Menschen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist in diesem Jahr insgesamt mit zehn Millionen schwedische Kronen (1,6 Millionen Franken) dotiert. Die Nobelpreise werden traditionsgemäss am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833 - 1896), überreicht.

(sda)

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