Siedlungen und Wald auf dem Vormarsch
publiziert: Freitag, 25. Nov 2005 / 11:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Nov 2005 / 12:48 Uhr

Neuenburg - Jährlich ändert sich in der Schweiz für 4150 Hektaren Boden die Nutzung.

Der Wald legt vor allem auf hohen Lagen zu.
Der Wald legt vor allem auf hohen Lagen zu.
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Dies vor allem deshalb, weil sich Siedlungen und Wald in die Landwirtschaftsflächen hinaus ausbreiten. Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte Auswertung der Arealstatistik zeigt, dass sowohl menschliche Tätigkeiten wie natürliche Ereignisse die Bodennutzung in der Schweiz langsam aber stetig verändern.

Zum einen dehnen sich die Siedlungen in das Kulturland aus, weil der Flächenverbrauch pro Einwohner für Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Freizeit ungebrochen steigt. Dabei gibt es regionale Unterschiede: In einigen Gegenden wächst die Siedlungfläche stärker als die Bevölkerung, in andern schwächer.

Strukturwandel in der Landwirtschaft

Innerhalb der Kulturlandschaft macht sich laut BSF der Strukturwandel in der Landwirtschaft bemerkbar: Obstgärten beispielsweise werden zu Wiesen, Ackerland wird zu extensiven Weiden.

Im Zeitraum von zwölf Jahren gingen zudem - verteilt über alle Regionen - gut 48 000 Hektaren oder 3,1 Prozent an Landwirtschaftsfläche verloren. Während im Mittelland und in den Tälern die Siedlungen dafür verantwortlich sind, breiten sich auf kaum mehr genutzten Alpen Gebüsch und Wald aus.

Wald gedeiht in hohen Lagen

Demnach nimmt die Waldfläche vor allem in den höheren Lagen und auf der Alpensüdseite stark zu. In Lagen über 2200m wuchs der Wald innert zwölf Jahren um knapp 10 Prozent, unter 1000m um weniger als 1 Prozent. Im dicht genutzen Mittelland bleibt die Waldfläche praktisch stabil.

(ht/sda)

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