Sorge über Lage in Sri Lanka
publiziert: Donnerstag, 29. Jan 2009 / 23:48 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Jan 2009 / 00:37 Uhr

Colombo - Im Nordosten Sri Lankas wird die Lage für hunderttausende Zivilisten immer gefährlicher. Viele von ihnen sind zwischen kämpfenden Rebellen und Truppen der Regierungsarmee eingekesselt und können nicht aus dem Kampfgebiet flüchten.

Immer mehr zivile Opfer in Sri Lanka. (Archivbild)
Immer mehr zivile Opfer in Sri Lanka. (Archivbild)
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Die humanitäre Gemeinschaft sei «zutiefst besorgt» über die Lage in der Region, schreiben die UNO und 16 weitere Hilfswerke in einer Mitteilung.

Die Eskalation der Gefechte zwischen Regierungstruppen und Tamilen-Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) fordere immer mehr zivile Opfer.

Die Hilfsorganisationen forderten die Konfliktparteien auf, die Sicherheit der eingekesselten Zivilisten zu gewährleisten.

Die LTTE müsse die Menschen aus dem Kampfgebiet abziehen lassen, die Regierung müsse ihnen sichere Wege aus der Region durch «humanitäre Korridore» weisen.

Eingeschränkte Versorgung

Wegen der Gefechte können nur noch wenige Nahrungsmittel und Medizin in das Kampfgebiet geliefert werden. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist stark eingeschränkt.

Der UNO und dem Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gelang es, rund 350 schwer verletzte Zivilisten, darunter 50 Kinder, aus dem Konfliktgebiet zu fahren. Um das Schicksal der Verletzten aus der Gegend um Mullaittivu wurde seit Tagen gerungen.

Die LTTE, die einst weite Teile des Nordens und Ostens Sri Lankas kontrollierte, hat nur noch ein kleines Gebiet im Distrikt Mullaitivu in ihrer Gewalt. Die Rebellen, die seit 25 Jahren für einen unabhängigen Tamilen-Staat kämpfen, sind von der Armee eingekesselt.

(bert/sda)

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