Bombenanschlag im Süden der Philippinen
publiziert: Samstag, 10. Mai 2003 / 12:36 Uhr

Cotabato - Bei einem Bombenanschlag in der südphilippinischen Stadt Koronadal sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Mindestens elf weitere wurden verletzt, wie der örtliche Militärkommandant bekanntgab.

Cotabato auf den Philippinen.
Cotabato auf den Philippinen.
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Der mit einem Zeitzünder versehene Sprengsatz explodierte vor einem Markt. Nach seinen Angaben des Militärkommandanten könnte unter den Toten auch der Urheber des Anschlags sein. Viele der Verletzten schwebten in Lebensgefahr, sagten Spitalmitarbeiter.

Der regionale Polizeichef der mehrheitlich von Christen bewohnten Stadt knapp 1000 Kilometer südlich von Manila sagte, die moslemische Rebellenorganisation Moro Islamische Befreiungsfront (MILF) könnte den Anschlag begangen haben. Ein MILF-Sprecher dementierte dies.

Es handelte sich um den zweiten Anschlag in Koronadal binnen vier Wochen. Bei einer Granatenattacke waren im April ein Regionalpolitiker und sein Leibwächter ums Leben gekommen. Für den Anschlag wurden ebenfalls die MILF-Rebellen verantwortlich gemacht.

(rr/sda)

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