Nach Brandanschlag fällt Verdacht auf ETA
publiziert: Samstag, 22. Apr 2006 / 23:44 Uhr

Madrid - Nach einem Brandanschlag in Nordspanien ist der Verdacht auf die baskische Untergrundorganisation ETA gefallen.

Rubalcaba verdächtigt Kale Borroka der Tat.
Rubalcaba verdächtigt Kale Borroka der Tat.
2 Meldungen im Zusammenhang
Alles deute darauf hin, dass der Anschlag das Werk der ETA-nahen Stadtguerilla Kale Borroka sei, sagte der spanische Innenminister. Alfredo Perez Rubalcaba sagte weiter, die Tat sei mit dem Waffenstillstand «nicht in Einklang zu bringen». Die ETA hatte vor rund einem Monat einen Waffenstillstand verkündet.

Der Brand war am Samstagmorgen in einem Eisenwarengeschäft in dem Ort Baranain ausgebrochen. Das Geschäft in der Region Navarra gehört dem Gemeindepolitiker José Antonio Mendive von der konservativen Partei UPN.

Die Täter hatten nach Angaben der Präfektur von Navarra die Scheiben des Ladens zerbrochen, eine brennbare Flüssigkeit in den Räumen verteilt und diese angezündet.

Überraschender Waffenstillstand

Die ETA hatte am 24. März überraschend einen Waffenstillstand verkündet. Spaniens Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero hatte erst vor wenigen Tagen versichert, dass die Untergrundorganisaiton diesen vollständig befolge.

Die ETA kämpfte seit 1968 mit Gewalt für ein unabhängiges Baskenland in Nordspanien und im Südwesten Frankreichs. Ihr werden mehr als 800 Morde in den vergangenen 38 Jahren angelastet.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Madrid - Drei ETA-Mitglieder sitzen ... mehr lesen
Die Spanier reagieren eher mit Skepsis, denn mit Jubel, auf die Ankündigung der Waffenruhe.
Madrid - Die baskische Untergrundorganisation ETA hat eine «dauerhafte Waffenruhe» ab Freitag angekündigt. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 20°C 33°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
St. Gallen 18°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 18°C 31°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 18°C 30°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 21°C 32°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
Lugano 22°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten